23.02.2013 20:40
Bewerten
 (0)

Solen (vormals Payom Solar) - Anleihegläubiger sollten ihre Rechte bei der Gläubigerversammlung am 8. März wahrnehmen

Die Solen AG (vormals Payom Solar AG) hat die Gläubiger der Unternehmensanleihe 2011-16 (ISIN DE000A1H3M96) für den 8. März zu einer Gläubigerversammlung eingeladen, die in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Meppen stattfindet.

Der nächste Zinstermin der o.g. Anleihe wäre der 7. April 2013. Für die Anleihe, die im Nennwert von 27,548 Mio. Euro begeben wurde, würden Zinsen in Höhe von rund 2,07 Mio. Euro anfallen. Die Gesellschaft verfügt nach eigener Erwartung zwar über ausreichende liquide Mittel, um die Zinsen vollständig zu zahlen, doch eine vollständige Zahlung würde nach Unternehmensangaben den Erfolg der laufenden Restrukturierung ernsthaft gefährden.

Daher schlägt die Gesellschaft vor, dass die Anleihegläubiger einmalig auf 75% der Zinsen für den Zeitraum vom 8. April 2012 bis zum 7. April 2013 zustimmen. Ab dem 8. April 2013 sollen die Zinsen auf die Anleihe gemäß den Anleihebedingungen gezahlt werden. Damit sollen die Aussichten auf künftige Zinszahlungen und die Rückzahlung der Anleihe wesentlich verbessert werden. Vorstand und Aufsichtsrat gehen davon aus, dass die Gesellschaft auch bei voller Zahlung der Anleihezinsen ab dem 8. April 2013, ein insgesamt ausgeglichenes Ergebnis erreichen kann.

Die Anleihegläubiger werden zudem im Rahmen der Gläubigerversammlung ausführlich über die wirtschaftliche Situation informiert. Um beschlussfähig zu sein, muss mindestens die Hälfte des Nennwertes der Anleihe vertreten sein. Wir raten Anleihegläubigern ausdrücklich, ihre Rechte bei der Gläubigerversammlung wahrzunehmen oder sich vertreten zu lassen.



Quelle: fixed-income.org - Die Plattform für Investoren und Emittenten am Anleihenmarkt.
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Wall Street geschlossen -- Deutsche Bank dampft Handel mit Gold und Silber ein -- Aufspaltungsforderung - Was Europa von Google will -- Infineon, BASF, Amazon, Google im Fokus

Juncker will keine Strafen für EU-Haushaltssünder. Berlin und Paris für stärkere Regulierung von Internetfirmen. Bundesregierung schließt Anti-Spionage-Vertrag mit Blackberry. Opec befeuert Ölpreisverfall. GDL-Chef zeigt sich kampfbereit. Infineon leidet unter herausforderndem Marktumfeld. E.ON verkauft Spanien-Geschäft für 2,5 Milliarden Euro. Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt und steigt. Draghi: EZB zu weiteren Maßnahmen bereit.
20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wenn Zukunft Gegenwart wird

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?

Anzeige