05.12.2012 11:15

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SPANIEN-AUKTION

Spanien besorgt sich Kapital für 2013 zu geringeren Zinskosten


Das krisengeschwächte Euroland Spanien hat sich am Mittwoch zu günstigeren Konditionen frisches Kapital besorgt.

Mit einer Aufstockung dreier Staatsanleihen nahm das Land insgesamt 4,25 Milliarden Euro auf, wie die spanische Notenbank in Madrid mitteilte. Das sind zwar 250 Millionen Euro weniger als maximal anvisiert. Allerdings dienen die Mittel bereits der Vorfinanzierung des Haushaltsjahres 2013. Darüber hinaus war vor der Auktion im Markt zu hören, dass die zuletzt rückläufigen Renditen im freien Handel (Sekundärmarkt) die Neigung des spanischen Staats zu Zinszugeständnissen etwas vermindern könnte.

  Die Laufzeiten der auktionierten Schuldtitel reichen von drei bis zehn Jahren. Bei einem Papier mit Fälligkeit 2015 sank die zu zahlende Rendite, verglichen mit einer ähnlichen Auktion im November, um 0,23 Prozentpunkte auf 3,39 Prozent. Ein Titel mit Fälligkeit 2022 rentierte mit 5,29 Prozent und damit 0,17 Punkte niedriger als bei einer Versteigerung im Oktober. Zudem war es die geringste Rendite in dieser Laufzeit seit über einem Jahr. Im freien Handel liegt die Zehnjahresrendite spanischer Anleihen derzeit so tief wie seit einem

    MADRID/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: mojitomak[dog]gmail[dot]com / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

lungomolch schrieb:
05.12.2012 11:26:55

Vermutlich sind viele spanische Banken unter den Käufern. Das Ausfallrisiko ist ja aufgrund der EZB Ankündigung, unbegrenzt zu kaufen, minimiert. Das Risiko wird eben künstlich gedrückt.

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