28.08.2012 11:21
Bewerten
 (0)

Geldmarktauktion: Spanien kann sich deutlich günstiger finanzieren

Spanische Anleihen-Auktion
Nach dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) angekündigten Anleihekaufprogramm hat sich Spanien zu deutlich günstigeren Konditionen am Geldmarkt refinanziert.
Insgesamt habe man 3,6 Milliarden Euro mit Papieren mit Laufzeiten von drei und sechs Monaten aufgenommen, teilte die spanische Schuldenagentur am Dienstag in Madrid mit. Maximal angestrebt war eine Summe von 3,5 Milliarden Euro.

   Mit einem Papier mit Fälligkeit in sechs Monaten (Volumen 1,93 Mrd Euro) wurde eine Rendite von 2,03 Prozent erzielt. Dies war der niedrigste Wert seit Mai. Bei der letzten vergleichbaren Auktion Ende Juli mussten noch 3,69 Prozent gezahlt werden. Bei einer Laufzeit von drei Monaten (Volumen 1,67 Mrd Euro) fiel die Rendite auf 0,95 Prozent. Ende Juli hatte sie noch bei 2,43 Prozent gelegen. Die Nachfrage war in beiden Laufzeiten stark.

   Seitdem EZB-Präsident Mario Draghi Anfang August ein neues Anleihekaufprogramm angekündigt hatte, sind die Renditen auch am Sekundärmarkt gefallen. Dort werden die bereits begebenen Anleihen gehandelt. Der Eurokurs weitete nach den Daten seine Kursgewinne aus und stieg auf ein Tageshoch von 1,2541 US-Dollar. Die Rendite der zweijährigen spanischen Staatsanleihen gab am Sekundärmarkt etwas nach.

MADRID/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/Jaap Hart, istock/Andrew Chambers

Heute im Fokus

DAX kaum bewegt erwartet -- Asiens Börsen im Minus -- Facebook mit starkem Umsatzwachstum -- Samsung mit Gewinnanstieg -- Fed lässt Leitzins unangetastet -- GoPro vermeldet deutlichen Umsatzrückgang

adidas erhöht nach starkem Quartal Prognose für 2016. Nordex legt kräftig zu und erhöht Prognose. Danone profitiert von Preiserhöhungen und verbesserten Margen. Linde hält sich weiterhin alle Optionen beim Ausblick offen. GEA bestätigt nach solidem zweiten Quartal die Prognose.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Bayer: Monsanto-Deal würde ein neues Burg­graben-Unter­nehmen ergeben!
Mit der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto will Bayer im Agrarchemie-Geschäft den großen Wurf landen und zur weltweiten Nummer Eins aufsteigen. Der strategisch sinnvolle Megadeal ist allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet. Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Anleger­magazins, warum der Life-Science-Konzern dennoch einen näheren Blick wert ist.
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die wertvollsten Marken 2016

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?