
Die Süddeutsche Zeitung hatte am Donnerstag unter Berufung auf einen EU-Diplomaten berichtet, dass der EFSF Banken spanische Staatsanleihen abkaufen soll, um die Nachfrage nach diesen Papieren in Gang zu bringen. Das würde die Rendite und damit die Refinanzierungskosten senken. Zuletzt hatten die spanischen Renditen auf einem Niveau gelegen, dass zumindest nicht langfristig tragbar wäre.
Laut Süddeutscher Zeitung lehnt die Bundesregierung Staatsanleihekäufe am Sekundärmarkt nicht grundsätzlich ab. Sie fordert aber, dass Spanien zunächst seinen maroden Bankensektor sanieren müsse. Vertreter Spaniens und der Eurogruppe hatten sich kürzlich darauf geeinigt, dass die Partnerländer Spanien bis zu 100 Milliarden Euro für die Sanierung der Banken zur Verfügung stellen werden. Der EU-Diplomat sagte, zwar sei das Bankenproblem noch nicht gelöst, "aber wir sind dabei, dies zu tun".
Dow Jones Newswires
July 27, 2012 05:52 ET (09:52 GMT)
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