S&P stuft Griechenland wegen Anleihenrückkauf erneut ab

Die Abstufung war von vielen Experten erwartet worden, da die Ratingagentur Anleiherückkäufe deutlich unter dem Nennwert technisch als Zahlungsausfall wertet. Die amerikanische Ratingagentur hatte die Einstufung für Griechenland erst im Februar wegen des damaligen Schuldenschnitts auf "SD" abgestuft und dann im Mai wieder auf "CCC" erhöht. "Ich rechne nicht damit, dass die aktuelle Abstufung eine große Auswirkung hat", sagte ein Devisenhändler. Der Euro reagierte kaum auf die Ankündigung und notierte zuletzt weiter über der Marke von 1,30 Dollar.
NEW YORK (dpa-AFX)

Den Auftakt zum Rating macht Irland, welches aktuell nur von Moody's auf Ramsch-Niveau, das heißt unterhalb des Investment Grade, eingestuft wird. Moody’s hält es für möglich, dass Irland seine Schuldenprobleme nicht aus eigener Kraft in den Griff bekommen wird und in Zukunft weitere Unterstützung der EU benötigt. Zuletzt hebte S&P den Ausblick Irlands auf "stabil".
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