Firmen werden wieder auf Pump gekauft

Die Heuschrecken sind wieder da: Private Beteiligungsgesellschaften setzen bei der Finanzierung von Übernahmen das Instrument der Verschuldung genauso virtuos ein wie vor der großen Finanzkrise. Renditehungrige Investoren nämlich kaufen wieder Anleihen und gewähren Kredite, die entsprechende Transaktionen erlauben.
Weil Fremdmittel zunehmend wieder am Markt verfügbar sind, kommt auch das Geschäftsmodell erneut in Mode, Firmenübernahmen überwiegend schuldenfinanziert zu stemmen. Ohne große Eigenmittel winken hier den Private-Equity-Spezialisten erhebliche Renditechancen.
Erinnerungen an die Zeit vor sechs Jahren werden wach, als etliche der übernommenen Unternehmen unter der Last des Kaufpreises, der ihnen als Schulden aufgehalst wurde, zusammenbrachen.
„Fremdfinanzierung ist ein zweischneidiges Schwert", sagte der auf Beteiligungskapital spezialisierte Investmentbanker Mark Goldstein von RBC Capital Markets. „Der Ertrag ist größer, wenn das Investment gut läuft, aber die Konsequenzen sind es ebenfalls, wenn es schlecht läuft."
Private-Equity-Fonds finanzieren Firmenzukäufe üblicherweise sowohl aus eigenen Mitteln als auch mit Schulden, die ihr Übernahmeziel... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de
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