François Hollande – das verhinderte Schreckgespenst der Märkte

Von WILLIAM HOROBIN und NEELABH CHATURVEDI
Viele Investoren kaufen französische Staatsanleihen. Sie tun es wider besseres Wissen, aber sie tun es trotzdem. Die starke Nachfrage hat die Kurse der Anleihen steigen lassen und die gegenläufigen Renditen auf das niedrigste Niveau gedrückt, das es seit Einführung des Euro vor knapp 14 Jahren je für französische Schulden gab.
Daran hat selbst die Entscheidung der Ratingagentur Moody's wenig geändert, Frankreich das begehrte Triple-A-Rating und damit die Bestnote zu entziehen. Die Rendite stieg nur geringfügig.
Frankreich und die Regierung von François Hollande profitieren nicht nur von einer besonderen Anerkennung der Anleger, sondern von der schlichten Tatsache, dass französische Staatsanleihen attraktiver sind als viele andere in der Eurozone. Sie bieten eine bessere Renditen als Bundesanleihen und eignen sich damit für Anleger, die einfach mehr für ihren Einsatz zurückhaben wollen. Zugleich gelten französische Schuldtitel verglichen mit jenen aus Italien oder Spanien als sicherer.
Dieser Reiz und die schiere Größe des Marktes für französische Staatsanleihen – es handelt sich um ein Gesamtvolumen von 1,19 Billionen Euro – lassen Anleger die Befürchtungen vergessen ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de
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