19.02.2013 14:34

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THE WALL STREET JOURNAL

Wer traut sich gegen Japans Schulden zu wetten?


Der japanische Schuldenberg ist auf mehr als 200 Prozent der Wirtschaftsleistung angewachsen. Eine unglaubliche Zahl jenseits aller europäischen Krisenstaaten. Trotzdem kaufen Anleger weiter japanische Staatsanleihen. Ein irres, aber erklärbares Phänomen.



Wer gegen japanische Staatsanleihen wettet, dem sagt man schon seit langem nach, dass er sich damit ruiniert. Anleger haben solchen Japan-Spekulationen deshalb schon einen viel sagenden Namen gegeben: Witwenmacher.

Japans Staatsschulden sind auf mehr als 200 Prozent des Bruttoinlandsproduktes angewachsen, und trotzdem werden die Anleihen des Landes noch gekauft. Jetzt verspricht Ministerpräsident Shinzo Abe ein großes fiskalisches und geldpolitisches Anreizprogramm, um Japan aus dem Tal der Deflation zu holen. Die Notenbank Bank of Japan (BOJ) hat ein Inflationsziel von 2 Prozent aufgestellt, nachdem es zuvor nur bei einem Prozent lag. Aber wird das den japanischen Staatsanleihen neues Übel bringen?

Bisher lautet die Antwort: Nein. Abe hat eine Falltür unter dem Yen geöffnet und ein Feuer unter dem Aktienmarkt entfacht ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de

Bildquellen: WH CHOW / Shutterstock.com

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