22.01.2013 08:31
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Deutsche Anleihen: Wenig Bewegung im frühen Handel

Trotz Japan-Daten
Deutsche Staatsanleihen sind am Dienstag trotz einer erneuten Lockerung der Geldpolitik in Japan kaum verändert in den Handel gestartet.
Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,02 Prozent auf 142,87 Punkte. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit 1,59 Prozent.

    "Der Bund-Future dürfte weiter um die Marke von 143 Punkten schwanken", hieß es in einer Einschätzung der HSBC Trinkaus. Anleihen-Experte Dirk Gojny von der National-Bank in Essen erwartet ebenfalls keine großen Auswirkungen der geldpolitischen Entscheidungen in Japan auf den weiteren Handel am deutschen Rentenmarkt. "Eine klare Richtung wird es nicht geben, da von den Entscheidungen der japanischen Notenbank keine Impulse ausgehen."

   Die Bank of Japan habe mehr oder weniger das gemacht, was erwartet worden war, kommentierte Gojny. Die Bank of Japan hatte am frühen Morgen ihr mittelfristiges Inflationsziel von 1 auf 2 Prozent erhöht und einen unbefristeten Ankauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren beschlossen. Im weiteren Handelsverlauf dürfte der ZEW-Konjunkturindikator für die deutsche Wirtschaft stärker in den Mittelpunkt des Interesses am Rentenmarkt rücken, so Gojny.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Christian Mueller / Shutterstock.com

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