04.12.2012 14:26
Bewerten
 (0)

EFSF zahlt weniger Zinsen

Trotz Rating-Abstufung
Der EFSF kann sich trotz der Abstufung der Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Moody's günstiger frisches Geld bei Investoren besorgen.
Laut einer Mitteilung der Bundesbank konnten am Dienstag knapp 1,5 Milliarden Euro zum Negativzins eingesammelt werden.

   Um dem Krisenfonds für drei Monate Geld borgen zu können, nahmen Investoren eine negative Rendite von minus 0,047 Prozent in Kauf. Bei der letzten vergleichbaren Auktion hatte die Rendite noch mit 0,029 Prozent im negativen Bereich gelegen. Die Nachfrage am Dienstag hätte zudem ausgereicht um mehr als fünf Milliarden Euro am Markt zu platzieren.

   Am Freitag hatte Moody's dem Euro-Rettungsfonds EFSF die Bestnote entzogen. Die Agentur senkte die Bonitätsnoten von "Aaa" um eine Stufe auf "Aa1". Der Ausblick blieb negativ, das heißt, es drohte eine weitere Absenkung./jkr/hbr

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: carballo / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt mit kräftigem Minus -- Wall Street schließt im Plus -- Apple schlägt Erwartungen -- adidas: Gerüchte um Reebok-Verkauf -- SAP mit Gewinnwarnung -- METRO, Philips, Munich Re im Fokus

Apple dürfte Umsatz und Gewinn steigern. eBay und PayPal gehen in die Offensive. IBM-Quartalszahlen enttäuschen. Moody's: Märkte finden Bail-in-Androhung glaubwürdig. BSkyB erhält mehr Anteile an Sky Deutschland. Microsoft plant wohl Fitness-Armband. Electrolux kann sinkende Verkäufe auffangen.
Wo tankt man am teuersten?

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Verkehrsminister Dobrindt erwägt scheinbar, die Pkw-Maut vorerst nur auf Autobahnen einzuführen. Was halten Sie von diesem Rückzieher?

Anzeige