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02.02.2012 22:18

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US-Anleihen im Späthandel uneinheitlich


   NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Einerseits belasteten solide Konjunkturdaten, andererseits stützten konjunkturpessimistische Äußerungen des US-Notenbankchairman Ben Bernanke den Markt. Nach wie präsent, wenn auch etwas im Hintergrund, waren ferner die sich hinziehenden Verhandlungen Griechenlands mit seinen privaten Gläubigern. Ansonsten hielten sich die Anleger in Erwartung des Arbeitsmarktberichts der US-Regierung am Freitag zurück.

   Im späten New Yorker Handel notierten zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent kaum verändert bei 101-17/32 und rentierten mit 1,83 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gab um 13/32 auf 102-6/32 nach und rentierte mit 3,01 Prozent.

   Die am Donnerstag veröffentlichten Daten zur Produktivität außerhalb der Landwirtschaft entsprachen den Erwartungen. Im vierten Quartal war ein annualisiertes Wachstum um 0,7 Prozent verzeichnet worden, das sich mit der Konsensschätzung der von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte deckte. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der Vorwoche um 12.000 und damit stärker als von Ökonomen erwartet, die im Konsens einen Rückgang um 7.000 prognostiziert hatten.

   In seiner Rede vor dem Haushaltsausschuss des US-Repräsentantenhauses bezeichnete Fed-Chairman Bernanke den Verlauf der Konjunkturerholung als frustrierend langsam. Die Verbraucher verspürten einen heftigen Gegenwind, während der Immobilienmarkt in der Depression verharre. Es werde eine lange Zeit dauern, bis der US-Arbeitsmarkt zu einer normalen Verfassung zurückfinde, sagte er. Marktteilnehmer werteten das als neues Signal für die Bereitschaft zu neuerlichen quantitativen Maßnahmen. die Verbraucher verspürten einen heftigen Gegenwind, während der Immobilienmarkt in der Depression verharre. Es werde eine lange Zeit dauern, bis der US-Arbeitsmarkt zu einer normalen Verfassung zurückfinde, sagte er. Marktteilnehmer werteten das als Signal für die Bereitschaft zu neuerlichen quantitativen Maßnahmen.

   Hinzu kam, dass Charles Evans, der Präsident der Federal Reserve von Chicago, sich zu wirtschaftlichen Stimuli in Form von "aggressiven" Anleihekäufen der Notenbank bekannte. Evans sagte ferner, dass Zinserhöhungen noch in weiter Ferne lägen.

DJG/DJN/cln (END) Dow Jones Newswires

   February 02, 2012 15:48 ET (20:48 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 48 PM EST 02-02-12

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