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Dow Jones 30 Industrial

09.09.2010 00:03

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US-Anleihen im späten Geschäft schwächer - Angebotsflut drückt


   NEW YORK (Dow Jones)--Nach der Vortagesrally haben die Notierungen der US-Staatsanleihen am Mittwochabend im späten New Yorker Geschäft einen Teil ihrer Gewinne wieder abgegeben und schwächer tendiert. Daran vermochte auch eine erfolgreich verlaufene Auktion neuer US-Schuldtitel nichts zu ändern. Zehnjährige Staatsanleihen mit einem Kupon von 2,625% fielen um 16/32 auf 99-25/32 und rentierten mit 2,65%. Der mit 3,875% verzinste Longbond gab 1-6/32 auf 102-20/32 nach, seine Rendite stieg damit auf 3,73%.

 

   Händler sprachen von einem Überangebot bzw einer wahren Flut an Neuemissionen, die am Markt untergebracht wurden. Neben der Versteigerung von US-Notes im Volumen von 21 Mrd USD nahmen auch zahlreiche Unternehmen den Kapitalmarkt in Anspruch. In zwei aufeinander folgenden Sitzungen überstieg der Umfang von neuen Papieren mit guter Bonität die Marke von 30 Mrd USD. Im September könnten damit Unternehmensanleihen im Volumen von 75 Mrd bis 100 Mrd begeben werden.

   Bei der Versteigerung neuer Schuldtitel mit einer Laufzeit von zehn Jahren durch das US-Schatzamt fiel die Rendite auf den niedrigsten Stand seit Januar 2009. Die Höchstrendite erreichte 2,670% nach zuletzt 2,730%. Die Zeichnungsquote (Bid-to-Cover-Ratio) stellte sich auf 3,21 (3,04).

 

   Insgesamt gehe die Nachfrage nach vermeintlich sicheren Anlagen etwas zurück. Eine erfolgreich verlaufene Versteigerung portugiesischer Staatsanleihen habe beruhigend auf die Märkte gewirkt, hieß es. Damit ließen die Sorgen über das Bankensystem und die Staatsverschuldung in der Euro-Zone etwas nach. Entsprechende Befürchtungen wurden am Vortag als Hauptgrund für die Rally der US-Anleihen genannt. "Es gibt keine neuen Schreckensmeldungen aus Europa, daher konzentrieren sich Anleger auf die US-Auktionen und die heimischen Schlagzeilen", fasste Rentenstratege Thomas Roth von Mitsubishi UFJ Securities in New York die Stimmungslage zusammen.

   Der Konjunkturbericht der US-Notenbank (Beige Book) lieferte indes kaum Impulse. Die Federal Reserve sprach von anhaltendem Wachstum in den USA, allerdings lasse die Dynamik nach.

DJG/DJN/flf (END) Dow Jones Newswires

   September 08, 2010 17:31 ET (21:31 GMT)

   Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.- - 05 31 PM EDT 09-08-10

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