US-Anleihen legen zu, deutsche Anleihen schließen uneinheitlich
New York / Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die US-Staatsanleihen präsentieren sich am Montag fester. 5-jährige Anleihen rentieren mit 0,62 Prozent unter dem Stand vom Freitag von 0,64 Prozent. Die am Markt viel beachteten 10-jährigen Anleihen rentieren derzeit mit 1,51 Prozent ebenfalls unter dem Freitagsstand von 1,54 Prozent. Die Langläufer mit einer Laufzeit von 30 Jahren rentieren momentan mit 2,61 Prozent, nach 2,66 Prozent am Vortag.
Die Sorgen der Anleger um die weitere Konjunkturentwicklung sorgen für eine starke Nachfrage nach den US-Staatsanleihen. Von Konjunkturseite standen lediglich die US-Verbraucherkredite zur Veröffentlichung an. Das Volumen der US-Verbraucherkredite stieg im Mai 2012 mit einer Jahresrate von 8,0 Prozent. Wie die US-Notenbank Fed mitteilte, stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite im Vergleich zum Vormonat um 17,1 Mrd. US-Dollar auf 2,573 Bio. US-Dollar. Damit legten die Verbraucherkredite im neunten Monat hintereinander zu. Volkswirte hatten im Vorfeld nur mit einem Anstieg um 8,0 Mrd. US-Dollar gerechnet. Im April 2012 stiegen die Verbraucherkredite revidiert um 10,0 Mrd. US-Dollar, nachdem zunächst nur ein Anstieg um 6,5 Mrd. US-Dollar veröffentlicht worden war.
Die deutschen Bundesanleihen schlossen am Montag uneinheitlich. Der Bund Future gewann 0,05 Prozent auf 144,01 Punkte, während der Bobl-Future bei zuletzt 127,55 Punkten (-0,02 Prozent) notierte. Der Schatz-Future wiederum wurde zuletzt bei 110,79 Punkten unverändert gehandelt. (09.07.2012/ac/n/m)


