27.06.2013 18:05
Bewerten
 (4)

US-Notenbank: Geldpolitik könnte länger locker bleiben

US-Konjunktur im Blick
Der Vizechef der amerikanischen Notenbank Fed, William Dudley, hat die Möglichkeit eines verzögerten Ausstiegs aus der lockeren Geldpolitik ins Spiel gebracht.
Sollte sich die amerikanische Konjunktur nicht wie von der Federal Reserve erwartet beleben, könne die quantitative Lockerung über Wertpapierkäufe auch verlängert werden, sagte Dudley am Donnerstag in New York. Fed-Chef Ben Bernanke hatte vor einer Woche eine erste Rückführung der milliardenschweren Anleihekäufe für dieses Jahr und einen Kaufstopp für Mitte 2014 in Aussicht gestellt. Auch Bernanke hatte mehrfach betont, dass dieser Kurs unter Vorbehalt einer konjunkturellen Erholung stehe.

    Dudley ging jedoch etwas weiter: Sollten der Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum die Erwartungen der Notenbank enttäuschen, sei eine Fortführung der Anleihekäufe über einen längeren Zeitraum mit höherem Tempo möglich, erklärte der Chef der einflussreichen Notenbank von New York. Er unterstrich dabei die Tatsache, dass sich die Wachstumsprognosen der Federal Reserve in den vergangenen Jahren regelmäßig als zu optimistisch erwiesen haben. Zusammen mit Fed-Chef Bernanke und Janet Yellen, die als mögliche Nachfolgerin Bernankes gehandelt wird, gilt Dudley als mächtigster Notenbanker der USA./bgf/jkr

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: fstockfoto / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- Dow schließt nach Fed-Protokoll fester -- Infineon kauft US-Konkurrent Rectifier -- Apple-Aktie klettert auf neues Allzeithoch -- BMW, Glencore, Commerzbank im Fokus

Überraschender Umsatzanstieg bei Hewlett-Packard. GEA will mit neuer Struktur deutlich sparen. Borussia Dortmund kündigt offenbar am Donnerstag Kapitalerhöhung an. Air Berlin schafft Quartals-Nettogewinn. Moskau korrigiert Importverbot für einzelne Lebensmittel.
Diese Models verdienten 2014 am meisten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige