15.01.2013 08:28

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US-WIRTSCHAFT

Fed-Chef Bernanke gibt keinen Hinweis auf Ende der Anleihekäufe


US-Notenbankchef Ben Bernanke hält sich in der Frage eines baldigen Endes der milliardenschweren Anleihekäufe bedeckt.

Am späten Montagabend gab er bei einem Auftritt an der Universität Michigan keine klaren Hinweise auf eine Einstellung der Käufe. "Wir befinden uns immer noch in einer relativ anfälligen Erholung", sagte der Chef der Federal Reserve mit Blick auf die konjunkturelle Lage in den USA. Zwar seien einige Fortschritte erzielt worden. Es dürfte jedoch noch eine ganze Weile dauern, bis die Notenbank zufrieden sei. Bernanke verwies insbesondere auf die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit.

  Der Fed-Chef vermied konkrete Aussagen über einen möglichen Ausstieg aus der sogenannten "quantitativen Lockerung". Seit Jahresbeginn kauft die amerikanische Notenbank in einer dritten Runde monatlich Staatsanleihen und Hypothekenpapiere über insgesamt 85 Milliarden US-Dollar, um damit die Konjunktur zu stützen. Der Leitzins liegt bereits seit über vier Jahren nahe null Prozent. Im geldpolitischen Ausschuss der Fed (FOMC) hatten sich zuletzt zahlreiche Vertreter für ein baldiges Ende oder Abschmelzen der Anleihekäufe ausgesprochen. Als Daten wurde Mitte oder Ende 2013 genannt.

    MICHIGAN (dpa-AFX)

Bildquellen: Albert H. Teich / Shutterstock.com

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