11.12.2012 13:53
Bewerten
 (0)

Athen beschafft sich kurzfristig neues Geld

Überbrückungsmaßnahme
Griechenland hat sich am Dienstag kurzfristig am Geldmarkt insgesamt 4,38 Milliarden Euro besorgt, um Löcher in seinem Haushalt zu stopfen.
Athen nahm 2,763 Milliarden Euro mit einer vierwöchigen Laufzeit und 1,625 Milliarden Euro für eine 26-wöchige Laufzeit auf, wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte.

    Der Zinssatz für den vierwöchigen Kredit beträgt 3,99 Prozent nach einem Zins von 3,95 Prozent vergangenen Monat für einen anderen vierwöchigen Kredit. Das Papier mit Fälligkeit in 26 Wochen hat einen Zins von 4,38 Prozent nach 4,41 Prozent eines anderen vergleichbaren Kredites vergangenen Monat.

    Athen muss sich kurzfristig immer wieder neue Gelder besorgen, bis das Geld der neuen Tranche aus Brüssel und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) aus dem vereinbarten Rettungspaket in Höhe von knapp 44 Milliarden Euro fließt.

ATHEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Santiago Cornejo / Shutterstock.com, istock/Maryna Pleshkun

Heute im Fokus

DAX deutlich im Minus -- Börsen in Fernost in Rot -- Erste Geständnisse nach Börsenturbulenzen in China -- Allianz will offenbar um Londoner City Airport mitbieten -- VW im Fokus

Bayer arbeitet an neuer Drei-Säulen-Strategie. Anleihenkäufe und Niedriginflation bei der EZB im Fokus. Euro steigt wieder über 1,12 Dollar. Ölpreise geben etwas nach. Kommunale RWE-Aktionäre rechnen mit Dividendenkürzung. Jackson Hole - Fed rechnet mit steigender Inflationsrate - China lässt unbeeindruckt.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die niedrigsten Neuzulassungen

Wer brilliert in der Wirtschaftswelt?

Umfrage

Der deutsche Leitindex kann die Marke von 10.000 Punkten zum Wochenauftakt vorbörslich nicht mehr verteidigen. Wo sehen sie den DAX in einem Monat?