Anleihe-Neuemission: Ha(h)ndelsklasse A
Mühelos hat die Hahn-Immobilien AG vergangene Woche ihre erste Anleihe platziert. Die große Nachfrage überraschte nicht. Denn der fünfjährige Bond bietet neben einem guten „A“-Rating auch eine überdurchschnittliche Verzinsung von 6,25 Prozent.
Die 66 Mitarbeiter zählende Hahn-Gruppe ist bereits seit 30 Jahren im Immobiliengeschäft. Vorrangig handelt der börsennotierte Mittelständler mit Gewerbeimmobilien und verpackt diese in Geschlossene Fonds. Nach eigenen Angaben verwalten die Bergisch-Gladbacher derzeit ein Immobilienvermögen von mehr als zwei Milliarden Euro.
Die Beteiligungsfonds von Hahn erhalten durchweg gute Noten. Doch das Unternehmen verdient an ihnen nicht gut. Das verdeutlichen die stark schwankenden Erträge der Firma (siehe Tabelle). Die Agentur Scope vergibt trotzdem ein gutes Rating für die Anleihe. Der Grund: Der Bond ist besonders gut besichert. So wurden Anteile verschiedener Immobilienfonds als erstrangige Sicherheit an die Anleihegläubiger verpfändet. Sowohl Zins als auch Tilgung des Bonds speisen sich daraus. Das macht die Anleihe nahezu ausfallsicher. Die einmal im Jahr stattfindende Neubewertung der Immobilien durch externe Gutachter garantiert zudem, dass die Sicherheiten auch ihrem Buchwert entsprechen.
Fazit: Ein guter Bond, den auch sicherheitsorientierte Anleger zur Beimischung nutzen können.
Gewinne Hahn AG (pdf)
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