27.03.2013 11:21
Bewerten
 (4)

Volumen des AAA-Marktes um 60 Prozent gesunken

Weniger Topratings: Volumen des AAA-Marktes um 60 Prozent gesunken | Nachricht | finanzen.net
Weniger Topratings

Der Pool an als sicher eingestuften Anlagemöglichkeiten mit dem Toprating AAA ist seit der Finanzkrise 2008 weltweit um 60 Prozent kleiner geworden.

Das hat eine Untersuchung der Londoner Wirtschaftszeitung "Financial Times" ergeben. Vor allem die Herabstufung der USA, aber auch von Großbritannien und Frankreich habe die Zahl der Anleihen auf dem Markt mit dem Toprating extrem sinken lassen.

    Das Volumen von Anleihen, die bei den großen Ratingagenturen Moody's, Standard & Poor's und Fitch noch AAA-Status genießen, sank von 11 Billionen US-Dollar im Jahr 2007 auf nur noch 4 Billionen US-Dollar.

    Mit der Herabstufung großer Industrieländer gehe eine dramatische Neubewertung der internationalen Landkarte für Kreditratings einher. Mit den Herabstufungen in Europa - besonders drastisch bei Eurozonen-Ländern wie Griechenland - sei auch eine Aufstockung vieler

    Ratings in anderen Teilen der Welt einhergegangen. Dies werde besonders an den lateinamerikanischen Ländern Bolivien, Uruguay und Brasilien deutlich.

    "Vor fünf Jahren waren die Welt ziemlich vorhersehbar. So etwas wie Bankenkrisen gab es vor allem in den sich entwickelten Volkswirtschaften", sagte David Riley, bei der Agentur Fitch für die Länder-Rankings zuständig, der Zeitung. "Jetzt leben wir in einer Welt, in der viele dieser Annahmen verschwunden sind."/dm/DP/jsl

LONDON (dpa-AFX)

Diese Länder haben noch Top-Noten bei mindestens einer Ratingagentur

 

Platz 11: Liechtenstein

Der Zwergstaat Liechtenstein ist vor allem als Finanzstandort bekannt. Standard & Poor's weist dem Fürstentum ein Triple-A-Rating aus und verweist dabei auf die hohe Stabilität des Landes, sowie auf die Währungsunion mit der Schweiz.

Bildquellen: filmfoto / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Plus ins Wochenende -- Wall Street reagiert verhalten auf Amtsantritt von US-Präsident Trump -- Postbank sieht Chancen auf IPO -- Yellen: US-Geldpolitik auf Kurs -- GE im Fokus

Buffett-Investment BYD träumt vom Gigaerfolg in den USA. AIG schlägt Milliardenrisiken an Berkshire Hathaway los. Deutsche Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung. American Express verdient deutlich weniger. Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990. Winterkorn bleibt dabei: Von Betrug bei VW nichts gewusst.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG 514000
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
BASF BASF11
Daimler AG 710000
Bayer BAY001
Scout24 AG A12DM8
AMD Inc. (Advanced Micro Devices) 863186
Apple Inc. 865985
E.ON SE ENAG99
Allianz 840400
Deutsche Telekom AG 555750
Commerzbank CBK100
BMW AG 519000
Nestle SA A0Q4DC
Airbus SE 938914