05.09.2013 13:02
Bewerten
 (0)

Zehnjährige Bundesanleihen rentieren wieder über zwei Prozent

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Zinsauftrieb am deutschen Anleihemarkt setzt sich ungebremst fort. Am Donnerstag rentierten zehnjährige Anleihen des Bundes erstmals seit März 2012 wieder über zwei Prozent. Als Hauptgrund nennen Experten die absehbare geldpolitische Wende in den USA, die die Marktzinsen weltweit nach oben treibt. Darüber hinaus sorgen die sich zusehends aufhellenden Konjunkturaussichten in den großen Industrieländern für Auftrieb.     Im längeren Vergleich rentieren Bundeswertpapiere jedoch immer noch niedrig. Vor der Finanz- und Schuldenkrise, die Investoren seit Ende 2008 scharenweise in sichere Anlagen wie deutsche Schuldtitel trieb, lag die Zehnjahresrendite in Deutschland bei rund 4,5 Prozent. Ihren Tiefpunkt hatten zehnjährige Bundesanleihen während der Schuldenkrise bei knapp 1,2 Prozent erreicht./bgf/jkr

Heute im Fokus

DAX geht über 11.200 Punkten ins Wochenende -- US-Börsen in Rekordlaune -- Coca-Cola kündigt Chefwechsel an -- Chinesische Investoren beenden Verhandlungen um Siltronic -- VW, AIXTRON, Zynga im Fokus

Volkswagen hat Beweismittel vernichtet. Atomkonzerne ziehen Teil ihrer Klagen zurück. Orange spricht offenbar mit Vivendi über Kauf von Canal Plus. Coeure: EZB-Beschlüsse enthalten eine Warnung. Evonik kauft Kieselsäure-Geschäft von JM Huber. Steuern: Was sich 2017 alles ändert. Carl Zeiss Meditec legt zu.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?