10.01.2013 11:09

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Spanien begibt problemlos erste Anleihe mit Umschuldungsklauseln


Das krisengeschwächte Euroland Spanien hat am Donnerstag problemlos eine erste Staatsanleihe mit sogenannten Umschuldungsklauseln begeben.

Zusammen mit einer Aufstockung von zwei weiteren Anleihen nahm das Land insgesamt 5,8 Milliarden Euro auf, wie die nationale Schuldenagentur in Madrid mitteilte. Das waren 800 Millionen Euro mehr als maximal anvisiert. Die Nachfrage nach den Anleihen mit Fälligkeiten 2015, 2018 und 2026 war hoch. Die Renditen gingen im Vergleich zu vorherigen Auktionen spürbar zurück. Dies entspricht der Entwicklung am Sekundärmarkt, wo umlaufende Schuldtitel gehandelt werden.

    Bei der zweijährigen Anleihe wurden erstmalig Umschuldungsklauseln verwendet. Diese "Collective Action Clauses" (CAC) sind mit Beginn dieses Jahres verpflichtend für alle neuen staatlichen Schuldtitel im Euroraum, soweit ihre Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt. Sie sehen verbindliche Regeln für den Fall vor, dass ein Land seinen Schuldendienst nicht mehr bedienen kann. Die Versteigerung war mit Spannung erwartet worden, weil im Vorfeld nicht klar war, wie die Anleger auf die neuen CAC reagieren werden.

MADRID (dpa-AFX)

Bildquellen: David Acosta Allely / Shutterstock.com

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