27.02.2013 11:31
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Italien platziert unfallfrei Anleihen

Zinsen ziehen an
Trotz Wahlchaos und drohendem politischen Stillstand konnte das Euro-Schwergewicht am Mittwoch wie geplant 6,5 Milliarden Euro bei Investoren einsammeln.
Damit bleibt Italien der befürchtete Unfall am Anleihemarkt vorerst erspart. Die Versteigerung fünf- und zehnjähriger Papiere spülte zwar das angepeilte Maximalvolumen in die Staatskasse, allerdings zogen die Zinsen spürbar an.

    Im richtungsweisenden Laufzeitbereich von zehn Jahren musste das Land Investoren 4,83 Prozent an Zinsen bieten. Ende Januar konnten die Titel noch zu 4,17 Prozent losgeschlagen werden. Bei den fünfjährigen Anleihen stiegen die Zinsen von 2,94 auf 3,59 Prozent. Die Nachfrage nach den Papieren legte leicht zu und hätte ausgereicht, um mehr als das 1,6-fache zu platzieren. Allerdings dürften vor allem die italienischen Banken gekauft haben, hieß es aus dem Handel. Internationale Anleger hielten sich angesichts der politischen Risiken zurück.

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Gunnar Pippel / Shutterstock.com, Claudio Divizia / Shutterstock.com

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