28.01.2013 11:46
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Italien beschafft sich 6,63 Milliarden Euro

Zinssätze deutlich niedriger
Das hochverschuldete Euroland Italien hat sich bei einer Versteigerung von Nullzinsanleihen und inflationsindexierten Schuldtiteln insgesamt 6,63 Milliarden Euro am Kapitalmarkt beschafft.
Bei der einer Nullzinsanleihe mit einer Laufzeit bis Dezember 2014 fiel der Hammer bei einem Zinssatz von 1,43 Prozent, wie aus Zahlen der italienischen Schuldenverwaltung vom Montag hervorgeht. Dies ist die niedrigste Rendite seit März 2010. Bei einer vorangegangenen Auktion vergleichbarer Papiere am 27. Dezember hatte die Rendite noch bei 1,88 Prozent gelegen.

   Die Auktion der Nullzinsanleihen war 1,45-fach überzeichnet. Sie spülte 4,0 Milliarden Euro in die Staatskasse. Damit erreichte Italien bei diesen Papieren das angepeilte Maximalziel. Nullzinsanleihen werden ohne Kupon ausgegeben, weisen also keine laufenden Zinszahlungen auf.

  Bei einer weiteren Versteigerung von inflationsindexierten Anleihen gab es ebenfalls einen niedrigeren Zinssatz als bei einer vorangegangenen Auktion. Bei Anleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren habe die Rendite bei 1,8 Prozent gelegen. Das Volumen habe 2,63 Milliarden Euro betragen, teilte die Schuldenagentur mit. Bei einer vergleichbaren Auktion am 25. September hatte die Rendite noch bei 2,46 Prozent gelegen. Die Versteigerung war 1,38-fach (zuvor 1,75-fach) überzeichnet. Bei Inflationsindexierten Anleihen orientieren sich die Zinszahlungen an der Inflationsentwicklung.

    ROM/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Samot / Shutterstock.com
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