20.03.2013 12:28
Bewerten
 (0)

Zinskosten des Bundes knapp über Rekordtief

Zypern verunsichert Anleger
Die große Ungewissheit über den Fortgang der Zypern-Rettung lässt Anleger wieder verstärkt zu sicheren Anlagen greifen.
Dementsprechend gehen die Zinskosten des Bundes weiter zurück. Bei einer Aufstockung zehnjähriger Bundesanleihen sank die durchschnittliche Rendite auf 1,36 Prozent, wie die Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Es war es der zweitniedrigste Zins in dieser Laufzeit, den der Bund für frisches Kapital bislang zahlen musste. Geringere Zinskosten hatte es nur bei einer Versteigerung im Juli 2012 gegeben. Seinerzeit hatte sich ein Zins von 1,31 Prozent ergeben.

    Die Investoren zeigten ein hohes Interesse, die als sicher geltenden deutschen Schuldtitel zu zeichnen. Die Nachfrage war gut eineinhalb mal so hoch wie das platzierte Volumen. Der rekordniedrige Zinskupon von 1,5 Prozent, der bereits im vergangenen Herbst eingeführt worden war, konnte die Anleger nicht abschrecken. Die Auktion spülte dem Bund 3,36 Milliarden Euro in die Kasse.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: S.Borinov / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Heute im Fokus

DAX schließt knapp im Plus -- US-Börsen treten auf der Stelle -- Nokia kehrt zurück in den EuroStoxx -- Audi, Lufhansa, Apple im Fokus

Tesla baut 400 neue E-Tankstellen in China. Alno schreibt durch Übernahme schwarze Zahlen. HOCHTIEF-Großaktionär ACS macht mehr Gewinn. WMF soll von der Börse. Großbritannien hebt Terrorwarnstufe auf 'ernst' an. Flugverbot über Vulkan wieder aufgehoben. Fiat: Chrysler-Fusion geht trotz Kapriolen am Aktienmarkt voran.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Beste Produktmarken

Welche Darstellerin verdient am meisten?

Angesichts möglicher Streiks bei der Lufthansa und der Bahn werden die Forderungen nach einer gesetzlichen Lösung lauter. Wie stehen Sie dazu?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige