
AKW-Ausfälle und Krieg mit Libyen schieben Gaspreis an
Zuletzt kündigte Peter Voser, CEO von Royal Dutch Shell Plc, eine Ausweitung der LNG-Lieferungen nach Japan an. Bis Mitte April wolle der Konzern zwei zusätzliche Tanker nach Japan schicken. Laut Voser verhandelt Shell aktuell mit seinen japanischen Abnehmern und der Regierung ob weitere Lieferungen umgeleitet werden können. Zuvor bat Japans Regierung Medienberichten zufolge den drittgrößten LNG-Hersteller Indonesien um eine Ausweitung der Gas- und Öllieferungen. Letzterer hat sich prinzipiell zu weiteren 59 Lieferungen mit je 120.000 Kubikmetern LNG bereiterklärt.
Angesichts des Kriegs mit Libyen fürchteten die Investoren, dass Diktator Gaddafi Europa als Reaktion auf die Luftangriffe der Amerikaner, Engländer und Franzosen den Gashahn zudreht. Über die Greenstream-Pipeline und mit Tankern für Flüssigerdgas (LNG) gelangten laut einer aktuellen Statistik der US Energy Information Administration 2009 insgesamt 9,88 Mrd Kubikmeter Erdgas aus Libyen auf den europäischen Markt.
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Als Senior Manager leitet Gregor Kuhn bei IG Markets u.a. das Ressort Education. Als Diplombetriebswirt zeichnet er sich durch sein kompetentes Fachwissen im Bereich aktives Trading börsennotierter Produkte aus. Herr Kuhn ist seit Jahren auf dem Finanzsektor tätig und verfügt über umfassendes Know How, welches er im Rahmen von Fachpublikationen sowie CFD Seminaren zu den Themen Börsenhandel, Charttechnik, Risiko- & Moneymanagement und Handels-Strategien vermittelt.
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