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25.02.2011 17:23

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KOLUMNE
IG MARKETS – KOLUMNE

Gold – Die Krisenwährung


Fundamentaler Hintergrund: Für den Goldpreis ging es am Kassamarkt in dieser Woche kräftig bergauf.

Er stieg in der Spitze auf 1.418,4 USD je Feinunze und verfehlte damit nur knapp das Allzeithoch bei 1.421,55 USD je Feinunze. Derzeit notiert das Edelmetall mit 1.409,80 USD je Feinunze zwar wieder tiefer, dem erneuten Sturm aufs Allzeithoch stehen aber aus technischer Sicht kaum noch Widerstände im Weg. Aktuell treiben die Unruhen in Libyen die Anleger zu Investitionen in die Krisenwährung Gold. Davor waren es die steigenden Teuerungsraten in England und China. Den ersten Sturm drängten Abflüsse aus dem weltgrößten physisch hinterlegten Exchange Traded Funds (ETF) für Gold, SPDR Gold Trust, zurück. Am Donnerstag meldete der Funds einen Abfluss von rund 7 t; damit fielen die Bestände auf den niedrigsten Stand seit 9 Monaten.

Charttechnische Perspektive: Der langfristig positive Trendkanal ist intakt, das glänzende Edelmetall tangiert nun aber zunehmend markante Widerstandsregionen. Aktuell liegt der Kurs bei 1.409,80 Zählern und damit bei einem Widerstand, der sich aus der fallenden, mittelfristigen Trendline aus November 2010 ergibt. Nach Ausbruch über diese Trendlinie wartet der nächste Widerstand beim Allzeithoch von 1.421,55. Sollte der Chart auch hier den Ausbruch schaffen, betritt Gold charttechnisch unerforschtes Terrain. Sollte Gold zurückkommen, findet sich die nächste, mittelfristig signifikante Unterstützung bei circa 1322 Treffern, da dieses Kursniveau die untere Begrenzung des seit Oktober relevanten Seitwärtskanales darstellt.

Abb.: Spot Gold –Tageschart / Quelle: Handelsplattform PureDeal - IG Markets

Gold via CFD: Mit nur geringem Kapitaleinsatz können Privatanleger an den goledenen Kursbewegungen partizipieren. Wenn Investoren ein intelligentes Risikomanagement betreiben und mit garantierten Stops oder dynamischen Trailing Stops arbeiten, dann können sich Chance-Risiko-Profile ergeben, die in anderen Anlageinstrumenten nur schwerlich zu realiseren sind: begrenztes Verlustrisiko bei unbegrenzten, gehebelten Gewinnen.

Als Senior Manager leitet Gregor Kuhn bei IG Markets u.a. das Ressort Education. Als Diplombetriebswirt zeichnet er sich durch sein kompetentes Fachwissen im Bereich aktives Trading börsennotierter Produkte aus. Herr Kuhn ist seit Jahren auf dem Finanzsektor tätig und verfügt über umfassendes Know How, welches er im Rahmen von Fachpublikationen sowie CFD Seminaren zu den Themen Börsenhandel, Charttechnik, Risiko- & Moneymanagement und Handels-Strategien vermittelt.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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