
Angebotsplus drückt Ölpreise
Aufwärtspotenzial für die Ölpreise halten Nachrichten aus dem Jemen bereit. Wie die New York Times am Montag auf ihrer Website berichtete, hat Jemens Armee mit Luft- und Artellerieangriffen auf die Stadt Zinjibar begonnen. Die Stadt im Süden des Landes soll dem Blatt zufolge in der Kontrolle von bewaffneten Aufständischen sein. Sollte das Land im Bürgerkrieg versinken, könnte sich der Jemen zu einem Piratennest wie Somalia entwickeln. Damit würde der Seeweg durch das Rote Meer Richtung Suezkanal noch unsicherer werden.
Um 16:00 Uhr wurde der Julikontrakt für Brent an der ICE Europe für rund 115 USD je Fass gehandelt (Minus 0,3%); US Leichtes Rohöl notierte bei rund 100 USD je Fass (Minus 0,4%).
Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Privatanleger an den Entwicklungen der Ölmärkte teilhaben. Wie beim Future können Investoren mit CFDs auf fallende und auf steigende Kurse setzen. Verglichen mit Futures fällt die für einen CFD zu hinterlegende Margin aber deutlich niedriger aus; außerdem sind die Kontraktgrößen kleiner.
André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.
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