
Eurohändler hoffen auf Leitzinserhöhung im Juli
Am vergangenen Freitag hatten Daten zum US-Arbeitsmarkt den Euro um über 1 US-Cent in die Höhe katapultiert. Wie das Arbeitsministerium der Vereinigten Staaten mitteilte, wurden im Mai außerhalb der Landwirtschaft 54.000 Arbeitsplätze geschaffen. Mit einem Stellenplus von 174.000 hatten Analysten gerechnet. Damit wird eine rasche Abkehr der Federal Reserve Bank (FED) von ihrer aktuellen Geldpolitik unwahrscheinlich. Um 11:35 Uhr notierte der Euro bei 1,4627 USD.
Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Privatanleger sehr effizient an den Währungsmärkten handeln. Für einen CFD müssen sie lediglich eine Sicherheit hinterlegen und nicht den vollen Wert ihrer Position zahlen, wie es beim klassischen Devisenhandel der Fall wäre. Entsprechend dem eingesetzten Hebel steigt dann die Chance aber auch das Risiko.
Aktionäre mit vielen Papieren von US-Unternehmen im Depot, können sich mit CFDs ein Stück Freiheit von Wechselkursschwankungen verschaffen. Bei einem fallenden US-Dollar eröffnen sie bei ihrem CFD-Broker eine Short-Position auf den Greenback. Damit kann ein Verkauf von US-Aktien auch dann profitabel sein, wenn der Dollarkurs im Augenblick unvorteilhaft scheint.
André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.
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