20.06.2011 13:55
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Eurokurs im Bann der Griechenland-Krise

Der Euro hat am Montagmittag wieder etwas gegenüber dem US-Dollar zugelegt.
Die Angst vor den Folgen der griechischen Finanzkrise lastet allerdings weiter auf den Gemütern der Währungshändler. Auf der Suche nach Impulsen blicken sie heute nach Luxemburg und Athen: In Luxemburg beraten die Finanzminister der Eurozone über Unterstützung für Griechenland und über eine etwaige Beteiligung privater Gläubiger daran. In Athen debattiert derweil das griechische Parlament über die Sparpläne der Regierung. Bei dieser Gelegenheit will Premierminister Giorgios Papandreou auch die Vertrauensfrage stellen. Um 12:59 Uhr wurde der Euro für 1,4230 USD gehandelt.

Im Gegensatz zum Aktien- findet der Währungshandel rund um die Uhr statt. Schließt der Devisenhandel in New York, öffnet der Markt in Sydney. Mit Differenzkontrakten (CFDs) besitzen Privatanleger ein sehr effizientes Finanzinstrument mit dem sie Tag und Nacht an den Währungsmärkten handeln können. Für einen CFD müssen Anleger lediglich eine Sicherheit hinterlegen und nicht den vollen Wert ihrer Position zahlen, wie es beim klassischen Devisenhandel der Fall wäre. Entsprechend dem eingesetzten Hebel steigt dann die Chance aber auch das Risiko.

André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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