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18.05.2011 14:06

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IG MARKETS NEWSWATCH

Günstiger US-Dollar treibt Preise für Gold und Silber


Die Preise für Gold und Silber haben am Mittwochmittag vom günstigeren US-Dollar...

... und von schlechten Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten profitiert. Der US-Dollar-Index sank seit Anfang dieser Woche um rund 1,3%. Der Index setzt den Greenback ins Verhältnis zu sechs anderen bedeutenden Währungen (EUR, JPY, GBP, CAD, CHF, SEK). Außerdem trieben schlechte Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten die Anleger in den sicheren Hafen Edelmetall. Die Industrieproduktion in den USA blieb im April gegenüber dem Vormonat gleich, wie die Federal Reserve Bank mitteilte. Außerdem wurden laut dem Zensusbüro im April nur 551.000 Genehmigungen für den Bau von privaten Wohnhäusern ausgestellt (bereinigt); der Wert lag 4,0% unter dem des Vormonats. Den weiteren Angaben zufolge wurde mit dem Bau von 523.000 privaten Wohnhäusern begonnen (bereinigt); dies waren 10,6% weniger als im März. Um 13:35 Uhr wurde der Junikontrakt für Gold an der CME Globex für 1.492 USD je Feinunze gehandelt; damit notierte Gold 12,5 USD über seinem Schlusskurs vom Vortag. Der Julikontrakt für Silber verteuerte sich seit gestern um 1,1 USD auf 34,61 USD je Feinunze.

Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Privatanleger von den Entwicklungen an den Rohstoffmärkten profitieren. Anders als bei Investitionen über Exchange Traded Funds (ETFs) oder Exchange Traded Commodities (ETCs) können sie bei CFDs auf ETFs/ETCs einen Hebel nutzen, was das Produkt besonders für Anleger mit kleiner Brieftasche interessant macht. Der CFD vollzieht die Kursentwicklung von ETFs/ETCs nach, ohne das der Anleger den vollen Preis für das Produkt zahlen muss. Stattdessen hinterlegt er nur eine Sicherheit. Darüber hinaus können Investoren mit CFDs neben Long- auch Short-Positionen auf ETFs einnehmen. Damit bieten CFDs sowohl bei steigenden wie fallenden Kursen Chancen. Beim ETF liegt ein Anleger dagegen nur dann vorne, wenn der zugrunde liegende Wert steigt.

André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.



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