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17.06.2011 15:31
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Hexensabbat: Dax springt um 100 Punkte nach oben

Der Deutsche Aktienindex hat am Freitag kräftig zugelegt.
Wie am Vormittag prognostiziert sind massive Short-Positionen aufgrund des Verfalltages geschlossen worden und haben den Dax innerhalb von einer Stunde um 100 Punkte ausbrechen lassen. Anscheinend sind die Hedge-Positionen, die aufgrund der Griechenlandkrise eingegangen worden sind, nicht in die ferner liegenden Monate gerollt worden. Dies könnte für eine mögliche Entspannung sprechen und dafür, dass Griechenland nur als vorrübergehendes Störfeuer angesehen wurde.

Den Hexensabbat gibt es viermal im Jahr zum Verfallstag von Futures und Optionen. An diesem Tag springt der Dax meist ohne jede Regel über das Tableau. Getrieben wird der Kurs dann von Großinvestoren. Sie versuchen die Kurse der Basiswerte ihrer Futures und Optionen in eine für sie vorteilhafte Richtung zu dirigieren. Um 15:28 Uhr notierte der Dax mit einem Plus von 1,4% bei 7.211 Punkten.

Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Anleger von kurzfristigen Sprüngen des Dax und anderer Indizes profitieren. Mit einer Short-Position setzen sie auf einen fallenden und mit einer Long-Position auf einen steigenden Kurs. Dabei müssen die Anleger nur eine Sicherheit hinterlegen und nicht die volle Größe ihrer Position zahlen; es steigen die Chance und das Risiko. Einige CFD-Anbieter stellen auch außerhalb der Öffnungszeiten der klassischen Handelsplätze Kurse für Indizes. Sollte ein Index am späten Abend oder am frühen Morgen Sprünge vollführen, dann können Anleger mittels CFD einsteigen.

André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.



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Unterschätzte Aktienperlen
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