30.06.2011 11:45
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Ölmarkt: US-Lagerdaten und schwacher Dollar bergen Aufwärtspotenzial

Die Preise für US Leichtes Rohöl und die Nordsee-Sorte Brent haben am Donnerstag im frühen europäischen Handel ...
... an der ICE Europe um ihren Schlusskurs vom Vortag gependelt. Aufwärtspotenzial hält unter anderem die aktuelle Lagerstatistik der US Energy Information Administration (EIA) bereit. Wie die EIA auf ihrer Homepage mitteilte, fielen die Vorräte in der Woche zum 24. Juni um 4,4 Mio Fass auf 359,5 Mio Fass. Weitere Unterstützung könnte der schwächere US-Dollar liefern. Seit das griechische Parlament gestern dem Sparpaket der Regierung zugestimmt hat, verlor der US-Dollar-Index 0,5%. Er setzt den Greenback ins Verhältnis zu sechs anderen bedeutenden Währungen (EUR, CHF, JPY, AUD, SEK, GBP).

Druck erhalten die Preise für US Leichtes Rohöl und Brent dagegen von der Ankündigung der Internationalen Energieagentur (IEA), der Wirtschaft ihrer Mitgliedsstaaten im kommenden Monat 60 Mio Fass Rohöl aus ihren Lagern zur Verfügung zu stellen. Um 11:05 Uhr wurde der Augustkontrakt für Brent an der ICE Europe für rund 112 USD je Fass gehandelt; der für US Leichtes Rohöl notierte bei rund 94 USD je Fass.

Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Privatanleger von steigenden und fallenden Ölpreisen profitieren. Besonders für Leute mit kleiner Brieftasche bieten CFDs gegenüber Futures zwei Vorteile: Erstens fällt die für einen CFD zu hinterlegende Margin verglichen mit Futures deutlich niedriger aus; zweitens sind die Kontraktgrößen kleiner als beim klassischen Termingeschäft.

André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.



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