19.05.2011 13:37
Bewerten
 (0)

Pfund profitiert von positiven Wirtschaftsdaten aus England

Das Pfund hat am Donnerstagvormittag von positiven Wirtschaftsdaten aus dem Vereinten Königreich profitiert.
Dort wies die Aprilstatistik zu den Umsätzen im Einzelhandel ein Plus von 1,1% gegenüber dem Vormonat aus; mit einem Anstieg um 0,9% hatten Analysten gerechnet. Auch die von der Confederation of British Industry (CBI) herausgegebene Statistik zu den Erwartungen bezüglich der Auftragseingänge übertraf die Prognosen. Sie wies einen Wert von minus 2 Punkten statt den erwarteten minus 5 Punkten aus. Derzeit gieren die Leitzinsoptimisten unter den Währungshändlern auf Nachrichten, die eine Erholung der britischen Wirtschaft andeuten. Je stärker sich die Ökonomie des Vereinten Königreichs erholt, desto wahrscheinlicher wird eine Leitzinserhöhung durch die Bank of England (BoE). Um 13:22 Uhr notierte das Pfund mit einem Plus von 0,2% bei 1,6185 USD.

Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Anleger auch dann von der Entwicklung des Pfundkurses profitieren, wenn der Kurs ins Minus dreht. Wer an einen fallenden Kurs glaubt, eröffnet bei seinem CFD-Broker eine Short-Position. Dieses Vorgehen eignet sich auch zur Sicherung (Hedge) von Investitionen in anderen Anlageklassen wie Aktien. Wer viele Papiere britischer Unternehmen in seinem Depot hat, kann sich mit CFDs auf das Britische Pfund ein Stück Freiheit von den Wechselkursschwankungen verschaffen. Damit wird ein Verkauf von britischen Aktien auch dann profitabel, wenn der Pfundkurs im Augenblick unvorteilhaft scheint.

André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Heute im Fokus

DAX vorbörslich fester -- Asiens Börsen mehrheiltich im Plus -- Disney, Google, Microsoft vor Bieterrennen um Twitter? -- TV-Duell mit Schlagabtausch Trump-Clinton

Helaba-Chef Grüntker: EZB-Geldpolitik zwingt Banken zu mehr Risiko. Commerzbank mit Rotstift: 9.000 Stellen und Dividende in Gefahr. Milliardenübernahme in amerikanischer Öl- und Gasbranche. Monte Paschi erwägt Umwandlung von Anleihen in Aktien.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?