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29.06.2011 13:42

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IG MARKETS NEWSWATCH

Platin- und Palladiumpreis profitieren von Angst vor geringerem Angebot


Die Preise für Platin und Palladium haben am Mittwochmittag kräftig zugelegt.

Die Angst vor weniger Lieferungen aus Südafrika sorgte für Unterstützung. In der Exportnation Nummer eins für Platin und Palladium hat die Nationale Gewerkschaft der Minenarbeiter gestern ihre Mitglieder beim Energiekonzern Eskom zum Streik aufgerufen. Eskom stellt rund 95% des Energiebedarfs in Südafrika.

Außerdem half den Edelmetallen die Schuldenkrise in Griechenland. Dort steht heute das Sparpaket der Regierung im Parlament zur Abstimmung. Mit dem Ja zum Sparpaket würde das Land weitere Geldspritzen von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten. Dann könnte es für die Edelmetallpreise wieder etwas nach unten gehen. Um 13:00 Uhr wurde der Oktoberkontrakt für Platin an der CME Globex für 1.717 USD je Feinunze gehandelt; der Septemberkontrakt für Palladium notierte bei 746 USD.

Mit Differenzkontrakten (CFDs) können auch Anleger mit kleiner Brieftasche vom Auf und Ab der Edelmetallpreise profitieren. Anders als bei Investitionen über Exchange Traded Funds (ETFs) oder Exchange Traded Commodities (ETCs) können sie bei CFDs auf ETFs/ETCs einen Hebel nutzen. Der CFD vollzieht die Kursentwicklung von ETFs/ETCs nach, ohne das der Anleger den vollen Preis für das Produkt zahlen muss. Stattdessen hinterlegt er nur eine Sicherheit. Damit steigen die Chance und das Risiko.

André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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