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23.05.2011 12:17

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IG MARKETS NEWSWATCH

Schlechte Wirtschaftsdaten drücken Euro unter 1,40 US-Dollar


Der Euro wurde am Montag von schlechten Wirtschaftsdaten aus Deutschland und der Eurozone kurzzeitig unter die Marke von 1,40 US-Dollar gedrückt.

Der von Markit herausgegebene Einkaufsmanagerindex für Deutschland sank im Mai auf 58,2 Punkte; erwartet hatten Analysten einen Wert von 61,2 Zählern. Der ebenfalls von Markit erstellte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone sank im Mai auf 54,8 Punkte; dies war der niedrigste Stand seit sieben Monaten. Außerdem belastete Europas Schuldenkrise die Gemeinschaftswährung. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) senkte ihren Ausblick auf Italiens „A+“-Wertung auf „negativ“ von „stabil“. Bereits am Freitag stufte die Ratingagentur Fitch Griechenlands Kreditwertung um drei Stufen auf „B+“ runter. Um 12:10 Uhr notierte der Euro bei 1,4004 USD (Minus 0,7%).

Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Anleger vom schwankenden Eurokurs profitieren, denn ein CFD funktioniert in zwei Richtungen. Mit einer Short-Position setzen Anleger auf einen fallenden und mit einer Long-Position auf einen steigenden Kurs. Für einen CFD müssen Investoren lediglich eine Sicherheit hinterlegen und nicht den vollen Wert ihrer Position bezahlen, wie es beim klassischen Devisenhandel der Fall wäre. Entsprechend dem eingesetzten Hebel steigt dann die Chance aber auch das Risiko.

André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.



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