
Starker Dollar drückt Ölpreise – Sorge um straffere Wirtschaftspolitik in China
Weiterer Druck kommt von Wirtschaftsdaten aus China. Trotz der bisherigen Maßnahmen zur Straffung der Geld- und Wirtschaftspolitik blieben die Verbraucher- und Produzentenpreise der Volksrepublik im April auf hohem Niveau; steigende Preise gelten als ein Zeichen für eine heißlaufende Wirtschaft. Im vergangenen Monat stiegen die Verbraucherpreise laut dem chinesischen Statistikbüro auf Jahressicht um 5,3%; die Produzentenpreise legten um 6,8% zu. Damit scheinen weitere Maßnahmen zur Wirtschaftsberuhigung nicht ausgeschlossen.
Privatanleger können mit Differenzkontrakten (CFDs) über eine Short-Position von fallenden und mit einer Long-Position von steigenden Ölpreisen profitieren. Anders als bei vielen Rohstofffonds bleiben sie mit CFDs flexibel und können bei einer günstigen Gelegenheit schnell in eine umgekehrte Position oder in eine andere Anlageklasse wechseln.
André Saenger analysiert beim CFD-Broker IG Markets die internationalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Ferner betreut er das Ressort Kommunikation und Public Relations. Seit Jahren arbeitet André Saenger als Journalist und schrieb unter anderem für das Wirtschaftsmagazin Capital und die Nachrichtenagentur Dow Jones.
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