17.05.2017 09:10
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DAX: Kleinste Rücksetzer werden zum Einstieg genutzt

Der Euro hat zuletzt Fahrt aufgenommen und den Vormarsch des deutschen Leitindex gebremst.
Dennoch halten sich Gewinnmitnahmen auf dem Frankfurter Börsenparkett in Grenzen. Vielmehr werden Rücksetzer, die bislang recht gering ausfielen, zum Einstieg genutzt. Eine technische Korrektur, die dem DAX durchaus gut täte, ist noch nicht in Sicht. Die Anleger hierzulande scheinen zuerst die "runde" Zahl bei 13.000 Punkten sehen zu wollen.

Termine des Tages

• Verbraucherpreisindex in der Eurozone
• Wöchentliche Rohöllagerbestände in den USA
• Quartalsberichte von ABN Amro und Cisco Systems

Charttechnik

Der DAX schloss am Montag dieser Woche knapp oberhalb des Zwischenhochs bei 12.783 Punkten vom 9. Mai, wenngleich noch nicht signifikant. Gelingt ein nachhaltiger der Sprung darüber, könnte es weiter aufwärts bis zur ehemaligen Aufwärtstrendlinie bei momentan 12.945 Punkten gehen. Gen Süden sichern das erwähnte Hoch bei 12.783 Zählern sowie die Unterseite der Trading Zone bei 12.659/12.662 Punkten ab.

Die horizontale Trendlinie bei 43,50 USD wurde am 5. Mai nicht ganz erreicht. Der Ölpreis der Sorte WTI konnte kurz zuvor eine technische Gegenbewegung einleiten. Infolgedessen wurde die charttechnische Unterstützung bei 46,40 USD zurückgewonnen. Aber damit noch nicht genug. Die Erholung ging weiter. Im Augenblick streiten sich Angebot und Nachfrage um die Unterseite der ehemaligen Schiebezone bei 49,40 USD. Knapp darüber bei aktuell 50,12 USD ist im Tageschart die untere Aufwärtstrendkanallinie zu finden. Bei 50,58 USD warten dann der einfache 200-Tage-Durchschnitt und die obere Begrenzung der Seitwärtsphase auf den Ölpreis. Erst darüber wäre das Schlimmste überstanden und das schwarze Gold könnte seinen Aufwärtstrend fortsetzen.

Heute dürfte der DAX zuerst schwach in den Tag starten. Zur Stunde sehen wir den deutschen Leitindex bei 12.748 Punkten, rund 0,4% unter dem Schlusskurs des Vortages. Der Euro nähert sich der Marke bei 1,110 USD.

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Bildquellen: Sebastian Kaulitzki / Shutterstock.com

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