26.08.2013 08:54
Bewerten
 (0)

HWWI: Währungsabwertungen schlecht für deutsche Exporte

"sehr, sehr stark abhängig"
Der Präsident des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, kurz HWWI, Thomas Straubhaar, sieht in der Abwertung der Währungen in mehreren Schwellenländern ein Problem für Deutschland und Europa.
Deutschland sei "sehr, sehr stark abhängig" von dem, was weltweit auf den Märkten passiere, sagte er am Montag im Deutschlandradio Kultur. "Wenn die Währungen dieser aufstrebenden Volkswirtschaften abwerten, dann verschlechtert das beispielsweise die wettbewerblichen Preisvorteile für Deutschland." Das habe negative Auswirkungen auf deutsche Exporte und bremse die Wirtschaft hierzulande.

    Eine kommende weltweite Rezession befürchtet Straubhaar dennoch nicht. Vielmehr sieht er in der Entwicklung eine Normalisierung des rasanten Wachstums der vergangenen Jahren. "Was wir erkennen ist, dass eben auch in den sogenannten Schwellenländern (...) die Bäume nicht in den Himmel wachsen", sagte er./ahi/DP/jkr

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: ChameleonsEye / Shutterstock.com, ARTEKI / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,12440,0024
0,21
Japanischer Yen113,91600,4860
0,43
Britische Pfund0,8642-0,0011
-0,13
Schweizer Franken1,09000,0060
0,55
Russischer Rubel70,7123-0,0520
-0,07
Bitcoin547,58003,5700
0,66
Chinesischer Yuan7,49560,0155
0,21

Heute im Fokus

DAX kaum bewegt -- Dow im Plus -- Deutsche-Bank-Aktie erholt sich deutlich -- Chinesen wollen offenbar OSRAM übernehmen -- QUALCOMM im Fokus

Air Berlin: Alle Flüge werden regulär durchgeführt. Daimler will weiter Renault-Motoren einsetzen. Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um 1,3 Prozent. Commerzbank will Rosskur möglichst sozialverträglich gestalten. thyssenkrupp ordnet Führung der Marinesparte neu.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?