10.01.2013 17:05
Bewerten
(0)

Euro gewinnt stark

Abflauen der Schuldenkrise: Euro gewinnt stark | Nachricht | finanzen.net
Abflauen der Schuldenkrise
Der Euro hat am Donnerstag nach Hinweisen auf eine Entspannung der Euro-Schuldenkrise stark zugelegt und zeitweise den Sprung über 1,32 US-Dollar geschafft.
Zeitweise erreichte die Gemeinschaftswährung 1,3205 Dollar und legte damit seit dem frühen Morgen um fast zwei Cent zu. Im weiteren Handel rutschte der Euro wieder etwas zurück und stand am Nachmittag bei 1,3188 Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3113 (Mittwoch: 1,3056) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7626 (0,7659) Euro.

    Den größten Teil der Kursgewinne verzeichnete der Euro nach Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi im Anschluss an die Zinsentscheidung. Nachdem die Notenbank den Leitzins unverändert beim Rekordtief von 0,75 Prozent belassen hatte, lieferte Draghi Hinweise, dass die EZB auch weiterhin nicht so schnell die Zinsen senken dürfte. Nach den Rettungsmaßnahmen im vergangenen Jahr betreibe die EZB mittlerweile "eine Politik der ruhigen Hand", sagte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Commerzbank-Experte Michael Schubert geht sogar davon aus, dass es im gesamten Jahr keine Leitzinssenkung in der Eurozone geben wird.

   Am Devisenmarkt wurden die EZB-Aussagen als Hinweis auf eine Entspannung in der Euro-Schuldenkrise gesehen. Sie reihten sich nahtlos an weitere hoffnungsvolle Signale aus den Krisenstaaten der Eurozone. Bereits am späten Vormittag hatten Spanien und Italien mit einer Reihe von erfolgreichen Auktionen von Staatsanleihen und Geldmarktpapieren für Risikofreude am Devisenmarkt gesorgt. Eine robuste Nachfrage nach den neuen Papieren hatte die ersten deutlichen Kursgewinne bei der Gemeinschaftswährung ausgelöst. Wie stark die Risikofreude am Devisenmarkt war, zeigt ein Blick auf den Handel mit dem als sichere Alternative geltenden japanischen Yen: Am Nachmittag hatte der Euro im Handel mit dem Yen den höchsten Stand seit Juli 2011 erreicht.

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81720 (0,81505) britische Pfund (EUR/GBP), 115,76 (114,34) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2104 (1,2089) Schweizer Franken (EUR/CHF) festgelegt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.675,00 (1.657,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 40.090,00 (40.230,00) Euro./jkr/jsl

FRANKFURT (dpa-AFX)
Bildquellen: Vadim Georgiev / Shutterstock.com, Nomad Soul / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,17600,0033
0,28
Japanischer Yen128,49500,1650
0,13
Pfundkurs0,91330,0021
0,23
Schweizer Franken1,13450,0053
0,47
Russischer Rubel69,47130,2090
0,30
Bitcoin3469,9097-185,8787
-5,08
Chinesischer Yuan7,84650,0199
0,25

Heute im Fokus

DAX geht mit Verlust ins Wochenende -- Dow Jones im Minus -- STADA-Übernahme erfolgreich -- Verhandlungen über Zukunft von Air Berlin -- Calpine, Deutsche Bank im Fokus

Darmstädter Merck-Konzern will vor weiteren Großübernahmen Schulden abbauen. Analyst ermittelt den perfekten Einstiegskurs für Bitcoins. Busch bei Pfeiffer Vacuum mit neuem Etappensieg. Venezuelas Bolivar fällt auf Rekordtief. Unsicherheit beim iPhone 8: Wann kommt das neue Apple Smartphone? UniCredit-Aufnahme im EuroStoxx möglich - Airbus hofft auf Stoxx.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

KW 33: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot (Juni 2017)
Die Top-Positionen von Warren Buffett

Umfrage

Die Deutsche Bank wird optimistischer für deutsche Aktien und sieht beim DAX bis Jahresende noch 3 Prozent Luft nach oben. Was glauben Sie, wie sich der DAX bis zum Ende des Jahres entwickeln wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Air Berlin plcAB1000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
EVOTEC AG566480
Nordex AGA0D655
Amazon906866
AlibabaA117ME
TeslaA1CX3T
Allianz840400
Lufthansa AG823212
BMW AG519000