Davon profitiert der
Euro , der gegen 8.00 Uhr auf 1,3125 Dollar steigt von 1,3105 Dollar im späten US-Handel am Mittwoch. Den großen Sprung hat der Euro nach der Sitzung der US-Notenbank gemacht, da ist er gleich über die Marken von 1,30 Dollar und 1,31
Dollar gestiegen. Die US-Notenbank will die Leitzinsen nun mindestens bis Ende 2014 auf sehr niedrigem Niveau halten, bisher war sie von Ende 2013 ausgegangen. Außerdem hat sie überraschend offen auf die Möglichkeit weiterer Staatsanleihenkäufe hingewiesen. Mit der erstmaligen Veröffentlichung eines Inflationsziels von 2 Prozent hat sie sich anderen Notenbanken angeschlossen.
Auch gegen den Yen gibt der Dollar nach. "Keiner der großen Teilnehmer ist an einer starken Währung interessiert, damit nimmt die Gefahr eines Abwertungswettlaufs zu", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf Japan, die USA und die wirtschaftliche Schwäche in Europa. Die Feinunze Gold verteuert sich auf 1.711,20 Dollar, am Mittwoch zum Londoner Nachmittag-Fixing war sie noch für 1.650 Dollar zu haben.
Im Blick steht aber auch weiterhin die Euro-Krise mit der ungelösten Griechenlandfrage und der Eskalation bei portugiesischen Papieren. Die Rendite für portugiesische Anleihen ist zuletzt auf 14 Prozent gestiegen. In Griechenland gibt es immer noch keine Vereinbarung zum Schuldenschnitt.
Neue Impulse könnten von Daten zum Verbrauchervertrauen in Italien und Frankreich ausgehen, von einer Auktion in Italien und von einem Reigen neuer US-Konjunkturdaten - darunter Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und Neubauverkäufe.
Aus technischer Sicht liegen die nächsten Widerstände für den Euro bei 1,3160 Dollar und bei 1,3250 Dollar. Unterstützt ist er laut technischen Analysten bei 1,2775 Dollar.
FRANKFURT (Dow Jones
Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum