25.02.2013 17:13
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Euro steigt und fällt mit italienischen Wahlprognosen

Achterbahnfahrt
Der Eurokurs hat am Montag im Bann der italienischen Parlamentswahlen gestanden.
Bereits vor den ersten Prognosen ("Exit Polls") war die Gemeinschaftswährung am Nachmittag bis auf 1,3319 US-Dollar geklettert. Nach den jüngsten Vorhersagen notierte der Euro zuletzt jedoch wieder deutlich niedriger bei 1,3197 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3304 (Freitag: 1,3186) Dollar festgesetzt.

    Nach Schließung der Wahllokale um 15.00 Uhr hatten die ersten Prognosen das Mitte-Links-Bündnis unter Pier Luigi Bersani in beiden Parlamentskammern vorne gesehen. Die aktuellsten Projektionen zeigen jedoch, dass das Mitte-Rechts-Bündnis des früheren Regierungschefs Silvio Berlusconi die Nase im umkämpften Senat vorn haben könnte. Der Euro gab nach diesen Meldungen seine Gewinne wieder ab und fiel zurück unter die Marke von 1,32 Dollar.

    "Die Ergebnisse im Senat sind entscheidend für die Regierbarkeit des Landes", kommentierte Europa-Chefvolkswirt Jürgen Michels von der Citigroup. Aus der Perspektive der Finanzmärkte sei ein Szenario das beste, in dem Bersani mit dem Bündnis von Mario Monti, der die abzulösende Technokraten-Regierung geführt hatte, die Mehrheit im Senat übernehmen würde. Damit sei eine Fortführung des Reformkurses, der sogenannten "Monti-Agenda", möglich.

    Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87890 (0,86205) britische Pfund (EUR/GBP), 125,00 (122,98) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2305 (1,2272) Schweizer Franken (EUR/CHF) festgelegt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.586,25 (Freitag: 1.576,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 37.960,00 (37.810,00) Euro./hbr/jkr/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: amadorgs / Shutterstock.com, iStock/SusanneB
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