25.02.2013 08:13
Bewerten
 (0)

Euro stagniert bei 1,32 Dollar

Alle Blicke auf Rom
Der Euro hat sich zu Beginn einer wichtigen Handelswoche kaum verändert. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3215 Dollar und damit etwas mehr als zum Wochenausklang.
Deutlich unter Druck standen unterdessen der japanische Yen und das britische Pfund. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3186 (Donnerstag: 1,3186) Dollar festgesetzt.

    In Europa richten sich alle Blicke nach Italien: Bereits seit Sonntag wird dort ein neues Parlament gewählt. Der Wahlausgang gilt als sehr ungewiss, es wird mit einer schwierigen Regierungsbildung gerechnet. Sollten sich Parteien durchsetzen, die dem eingeschlagenen Reform- und Sparkurs kritisch gegenüber stehen, könnte die zuletzt abgeflaute Euro-Schuldenkrise wieder hochkochen. In diesem unsicheren Umfeld wird Italien am Vormittag versuchen, mehrere langlaufende Staatsanleihen zu platzieren.

    Der Yen wertete zu Wochenbeginn unterdessen weiter ab. Japanische Medien hatten am Wochenende berichtet, Premier Shinzo Abe wolle den derzeitigen Chef der Asiatischen Entwicklungsbank, Haruhiko Kuroda, zum neuen Notenbankchef berufen. Kuroda gilt als Befürworter der Regierungslinie einer sehr lockeren Geldpolitik.

    Das britische Pfund wurde derweil stark von dem Entzug der Top-Bonität Großbritanniens durch die Ratingagentur Moody's vom Freitagabend belastet. Zum Dollar notiert das Pfund derzeit so schwach wie seit über zweieinhalb Jahren nicht mehr. Zum Euro liegt das Pfund auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2011.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: bluehand / Shutterstock.com, Bragi Alexey / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,10100,0080
0,73
Japanischer Yen136,10500,3550
0,26
Britische Pfund0,70310,0024
0,34
Schweizer Franken1,06080,0014
0,13
Russischer Rubel67,75522,4683
3,78
Bitcoin257,7100-2,8000
-1,07

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dämpfer für US-Zinswende: Arbeitskosten steigen schwächer - US-Börsen stagnieren -- Rekordverlust für Schweizer Nationalbank -- Airbus, Sharp, BNP Paribas im Fokus

Eurokurs unter 1,10 Dollar. Datenschützer beharren auf globalem Löschanspruch gegen Google. Griechische Börse öffnet am Montag. Chinas Finanzaufsicht untersucht automatisierten Handel. ArcelorMittal wieder mit schwarzen Zahlen. Weidmann will Gläubiger von Krisenländern beteiligen. Gute Prognose überwiegt für Anleger Verlust bei LinkedIn.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die10 innovativsten Länder der Welt

Die heißesten deutschen Überflieger

Umfrage

Daimler will noch in diesem Jahr einen selbstfahrenden Lastwagen auf einer deutschen Autobahn testen. Was halten Sie davon, dass ein Computer den Fahrer ersetzt?