28.03.2013 13:09
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Eurokurs steigt nach Banköffnung in Zypern

Ansturm blieb aus
Der Euro ist am Donnerstag nach der Öffnung der Banken in Zypern gestiegen.
Im Mittagshandel stieg die Gemeinschaftswährung auf ein Tageshoch von 1,2818 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,2768 (Dienstag: 1,2861) Dollar festgesetzt.

    Im Vormittagshandel war der Euro noch bis auf 1,2755 Dollar gefallen und hatte damit nur leicht über seinem am Vortag erreichten Viermonatstief von 1,2750 Dollar gelegen. Nachdem der befürchtete Ansturm auf Zyperns Banken ausgeblieben ist, stieg der Euro jedoch wieder über die Marke von 1,28 Dollar. Vor den Zweigstellen in der Hauptstadt Nikosia warteten zwar viele Menschen ungeduldig auf Einlass, bewahrten aber Ruhe.

    Trotz der leichten Erholung betragen die Euro-Verluste seit Wochenbeginn rund drei US-Cent. Neben der Lage in Zypern ist jetzt wieder Italien verstärkt in den Blick der Märkte gerückt. Der Spitzenkandidat des Mitte-Links-Bündnisses, Pier Luigi Bersani, macht bei seiner Suche nach einer Regierungsmehrheit in Rom keine sichtbaren Fortschritte. Heute will Bersani Staatspräsident Giorgio Napolitano über seine Sondierungen berichten. Dieser muss dann entscheiden wie es mit der Regierungsbildung weitergeht. Neuwahlen sind nicht auszuschließen.

    Im Nachmittagshandel stehen noch US-Konjunkturdaten auf dem Kalender. Unter anderen werden Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erwartet./jsl/bgf

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: andrea michele piacquadio / Shutterstock.com
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