13.12.2012 08:08
Bewerten
 (0)

Euro hält Gewinne - Fed kauft noch mehr Anleihen

Aufwärtstrend bleibt
Der Euro hat am Donnerstag seine Gewinne vom Vortag gehalten.
Der Aufwärtstrend seit Wochenbeginn setzt sich mithin fort. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3090 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7637 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3040 (Dienstag: 1,2993) Dollar festgesetzt.

     Deutlichen Auftrieb erhielt der Euro am Mittwochabend, als die amerikanische Notenbank Fed ihre ohnehin sehr expansive Geldpolitik nochmals lockerte. Zusätzlich zum Erwerb von Hypothekenpapieren will die Federal Reserve nun auch wieder Staatsanleihen kaufen. Insgesamt belaufen sich die Wertpapierkäufe auf 85 Milliarden Dollar pro Monat. Die Beschlüsse der Fed schwächten den Dollar nicht nur zum Euro. Vielen Schwellenländern wie insbesondere Brasilien ist die lockere US-Geldpolitik schon lange ein Dorn im Auge.

     Am Donnerstag rücken unterdessen die großen Euro-Sorgenkinder Italien und Spanien in den Fokus. Beide Länder werden langlaufende Staatsanleihen versteigern. Das Umfeld ist angesichts der italienischen Regierungskrise ungünstig, wenngleich sich die Lage an den Finanzmärkten zuletzt wieder etwas beruhigt hatte. Die Euro-Finanzminister beraten derweil in Brüssel über weitere Hilfskredite für Griechenland.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,23980,0027
0,2195
Japanischer Yen146,16800,3730
0,2558
Britische Pfund0,79130,0004
0,0512
Schweizer Franken1,20270,0000
-0,0017
Hong Kong-Dollar9,61620,0188
0,1959
Bitcoin296,1100-2,9100
-0,9732
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

DAX stabil erwartet -- Tesla plant Batteriefabrik in Deutschland -- Börsengang von Krankenversicherung spült Australien Milliarden in die Kasse -- 'Soli' ab 2020 auch für den Westen

Allianz stärkt Geschäft in Australien mit Zukauf. EU-Hausbank soll Schlüsselrolle bei 300-Milliarden-Paket übernehmen. E.ON startet türkische Strommarke in Deutschland. Deutsche Bank will Präsenz in China ausbauen. Thyssen-Krupp zu Verkauf der U-Boot-Sparte bereit.
Wenn Zukunft Gegenwart wird

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind Deutschlands Global Player

Umfrage

Der Gesetzentwurf zur Frauenquote in den Führungsetagen von Unternehmen stößt in der Union auf wachsenden Widerstand. Wie stehen Sie zu diesem Thema?

Anzeige