19.09.2012 08:06
Bewerten
 (0)

Euro legt zu

Bank of Japan belastet Yen
Der Euro hat am Mittwochmorgen zugelegt, während der Yen nach einer abermaligen Lockerung der japanischen Geldpolitik unter Druck geraten ist.
Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,3080 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7644 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3054 (Montag: 1,3086) Dollar festgesetzt.

    Für deutliche Bewegung sorgte zur Wochenmitte die Bank of Japan, die ihre Geldpolitik zur Überraschung vieler Beobachter abermals lockerte. Sie erhöhte ihre Käufe von Staatsanleihen und staatlicher Geldmarktpapiere um je fünf Billionen Yen auf nunmehr 80 Billionen Yen (etwa 773 Milliarden Euro). Zugleich beließ sie ihren Leitzins in der Nähe von null Prozent. Der im längeren Vergleich starke Yen sank zum Dollar auf ein Monatstief, auch zum Euro gab er nach.

     Mit der Bank of Japan hat in diesem Monat bereits die dritte große Notenbank ihre Geldpolitik gelockert. Zuvor waren es die EZB, die vor allem massive Interventionen auf den Anleihemärkten Südeuropas in Aussicht stellt, und die US-Notenbank. Sie hatte vor knapp einer Woche eine dritte Runde von Wertpapierkäufen eingeläutet.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: filmfoto / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,2605-0,0086
-0,6784
Japanischer Yen138,2370-0,6480
-0,4666
Britische Pfund0,7779-0,0034
-0,4320
Schweizer Franken1,2066-0,0005
-0,0406
Hong Kong-Dollar9,7906-0,0691
-0,7008
Bitcoin298,7600-5,7900
-1,9012
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Zalando schöpft Preisspanne nicht aus -- Lufthansa-Piloten bestreiken Langstrecke -- Bahr wird Allianz-Vorstand -- Ford schockt Investoren mit Aussagen über Europageschäft

Rocket Internet startet Essens-Lieferdienst in Berlin. RBS muss weniger abschreiben als erwartet. Bundesbank-Gewinn senkt Defizit in Bundeskasse. IPO: Kabelnetzbetreiber Tele Columbus will an die Börse. Deutschland: Beschäftigung steigt auf neuen Rekordstand. Draghi nennt bald Details zu Wertpapierankäufen.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Index of Economic Freedom 2014

Umfrage

Justizminister Maas will Banken verpflichten, ihre Dispozinssätze auf Ihrer Internetseite zu veröffentlichen. Was halten Sie davon?

Anzeige