13.10.2016 12:36
Bewerten
 (0)

Thailands Währung Baht stabilisiert sich

Börse weiter unter Druck: Thailands Währung Baht stabilisiert sich | Nachricht | finanzen.net
Börse weiter unter Druck
Während die Bevölkerung Thailands noch um das Leben ihres Königs Bhumibol Adulyadej bangt, hat sich die Währung des Landes am Donnerstag nach tagelangen Kursverlusten zunächst stabilisiert.
Am Vormittag kostete ein US-Dollar 35,7 Baht und damit in etwa so viel wie am Vortag. Seit Anfang Oktober und verschärft seit Wochenbeginn steht der Baht unter Druck. Auch die thailändische Börse hat sich in den vergangenen zwei Wochen schwach entwickelt und lag zuletzt gut zwei Prozent im Minus. Seit seinem Hoch im August hat der Leitindex SET bereits mehr als zehn Prozent eingebüßt.

Fachleute nennen zwei wesentliche Gründe für die Entwicklung. Eine große Rolle spielt vor allem der schlechte Gesundheitszustand des thailändischen Königs, der bereits seit langem erkrankt ist. König Bhumibol Adulyadej besitzt zwar keine Regierungsmacht, wird aber vom thailändischen Volk verehrt und gilt als Garant für die Einheit des Landes, das unter Militärputschen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bevölkerungsgruppen leidet. Kronprinz Maha Vajiralongkorn genießt bei weitem nicht das Ansehen seines Vaters.

Zum anderen verweisen Experten auf externe Faktoren, die den Bath wie auch andere Schwellenländerwährungen belasten. Dazu zählen die zunehmende Erwartung einer Leitzinserhöhung in den USA sowie die Unsicherheit vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen und die Ungewissheit über den Fortgang des Brexit./bgf/jsl/fbr

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: GraphicsRF / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0792-0,0027
-0,25
Japanischer Yen120,1485-0,4165
-0,35
Britische Pfund0,8652-0,0015
-0,17
Schweizer Franken1,0704-0,0038
-0,35
Russischer Rubel62,3293-0,0317
-0,05
Bitcoin952,8800-78,4100
-7,60
Chinesischer Yuan7,4278-0,0211
-0,28

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones zum Schluss unverändert -- Zweifel an Trumps Versprechen belasten Bankenbranche -- Siemens-Chef verkauft Aktien -- Carl Zeiss, JENOPTIK, KUKA, Nike im Fokus

Großaktionäre drängen laut Manager Magazin Stada-Führung zu Okay für Übernahme. GfK-Kleinaktionäre sollen hinausgedrängt werden. BASF hat angeblich Auge auf FMC Corp geworfen. Diesel-Betrug? - Ermittler verdächtigen Daimler-Mitarbeiter. USA: Rohöllagerbestände steigen auf neues Rekordniveau. VW kehrt nach Dieselgate an Anleihemarkt zurück.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
SAP SE716460
Siemens AG723610
BMW AG519000
Deutsche Lufthansa AG823212
BayerBAY001