25.08.2013 14:00
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Forex: Regeln für den größten Markt der Welt

Forex: Regeln für den größten Markt der Welt
CFDs/Währungen
Viele Privatanleger tummeln sich am Devisenmarkt. Doch sie unterschätzen oft die Risiken. Wer mit System agiert, hat gute Chancen, Geld zu verdienen.
€uro am Sonntag

von Emmeran Eder, Euro am Sonntag

Der legendäre Hedgefondsmanager George Soros wurde 1992 mit seiner Wette gegen die Bank of England auf ein fallendes britisches Pfund steinreich. Damals durften nur institutionelle Anleger und Währungshändler am Devisenmarkt — englisch: Foreign Exchange Market oder kurz Forex — spekulieren. Sie mussten strenge Anforderungen erfüllen, was Kleinanleger ausschloss. Im Internetzeitalter wird das lockerer gehandhabt. Immer mehr Privatanleger tummeln sich am Devisenmarkt. Viele Direktbanken bieten den Handel an. Zudem machen Forex-Broker aus den USA und England den CFD-Anbietern, die solche Geschäfte ebenfalls offerieren, Konkurrenz.

CFDs ist die Abkürzung für Contracts for Difference (Differenzkontrakte). Damit setzen Anleger auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts. Das geschieht im Regelfall mit kleinem Kapitaleinsatz und großer Hebelwirkung — besonders bei schwankungsarmen Devisen.

Der Devisenmarkt ist der volumenträchtigste und liquideste Markt weltweit. Täglich werden im Schnitt vier Billionen US-Dollar umgesetzt. Gehandelt wird von Sonntag, 23 Uhr, bis Freitag, 23 Uhr. Nur am Wochenende ruht der Handel. Anders als bei Aktien, Bonds oder Rohstoffen fehlen Börsen. Die Preise werden über den außerbörslichen Interbankenhandel elektronisch oder telefonisch ermittelt. Obwohl der Währungsmarkt nicht lokalisierbar ist, sind Devisenkurse wegen hoher Umsätze transparent. Das ist wohl auch der Grund, warum dieses Segment anders als andere Anlageklassen frei von Manipulationsvorwürfen ist.

Die Transparenz trägt sicher dazu bei, dass immer mehr Kleinanleger „in Währungen machen“. Vor allem sind es aber die Forex- und CFD-Anbieter, die den Eindruck vermitteln, es wäre einfacher, mit Devisengeschäften reich zu werden als mit anderen Anlagen. Sehr beliebt ist die Software Metatrader, die sich als Standard im CFD-Sektor etabliert hat. Bei fast allen Forex- und CFD-Brokern ist sie kostenlos erhältlich.

Die Beliebtheit von Metatrader beruht darauf, dass sie für den automatisierten Handel an Devisenmärkten einfach zu programmieren ist. „Dass damit die Eier legende Wollmilchsau gefunden worden ist, bezweifle ich jedoch“, sagt Ex-Devisenhändler Oswald Salcher von der Wertpapierhandelsbank Cefdex. Das zeige ein Blick auf Profihändler. Die verdienten mit Währungen auch nicht mehr und einfacher Geld als mit Aktien, Rohstoffen oder Bonds.

Strategie ist das A und O
Wichtiger, als Metatrader zu vertrauen, sei es, eine Strategie diszipliniert zu verfolgen, so Salcher. Neben Charttechnik könne man auf Fundamentaldaten wie Inflation, Zinsen oder Verschuldung setzen, die viel Einfluss auf Währungen haben. Da zunehmend die Notenbanken Devisenentwicklungen bestimmen, spezialisierten sich einige Trader darauf, Aussagen der Zentralbanker zu deuten. Wer aus dem Bauch agiere, sei dagegen selten erfolgreich.

Das geht oft mit hohen Verlusten einher — obwohl die Schwankungen an den Devisenmärkten verglichen mit Aktien gering sind. Genau deshalb wählen Anleger bei Devisen meist hohe Hebel von 50 bis 200. Nur so sind gute Profite erzielbar.

Der Standardkontrakt, den Anleger bei Devisen kaufen, sind 100.000 Einheiten, ein „Lot“. Beim Euro/US-Dollar bezieht sich das auf den Greenback, ein Lot sind hier 100.000 Dollar. Setzt ein Spekulant auf eine aufwertende US-Währung zum Euro, also einen fallenden Euro-Dollar-Kurs, zahlt er bei einem Euro-Dollar-Kurs von 1,34 für 100.000 Dollar — ein Lot — 74 627 Euro. Beim Hebel von 100 muss er als Sicherheitsmarge beim CFD- oder Forex-Broker ein Prozent, also 746 Euro, hinterlegen. Fällt der Dollar nun gegen den Euro auf 1,35, sind die 100 000 Dollar, die er gekauft hat, nur noch 74 074 Euro wert, wenn er das Geschäft beendet und Dollar in Euro tauscht. Der Verlust beträgt 553 Euro, 74 Prozent des Einsatzes von 746 Euro.

Das zeigt das hohe Risiko, das kleine Veränderungen des Währungspaars auslösen, wenn der Hebel hoch und damit die hinterlegte ­Margin gering ist. Daher sollten ­Devisentrader Stoppkurse setzen. Sonst muss Kapital nachgeschossen werden, falls die Margin aufgebraucht ist. Das kann zu riesigen Verlusten führen. Bei größeren Positionen ist es zudem überlegenswert, sie vor dem Wochenende zu schließen. Unerfahrenen Investoren ist zu raten, kleine Hebel zu wählen und mit Mini-Lots, das sind 10.000 Einheiten, zu beginnen. Durch den geringeren Kapitaleinsatz verringert sich das absolute Verlustrisiko. Einige Broker verzichten auch auf die Nachschusspflicht. Mehr als die Sicherheitsmarge können Anleger dann nicht verlieren. Zudem ist auf die Gebühren zu achten, die bei CFD-Anbietern vorwiegend im Spread bestehen. Bei reinen Forex-Brokern wie Alpari und FXCM, die direkt im Interbankenmarkt handeln und daher geringere Spreads haben als CFD-Anbieter, ist zudem auf sonstige Gebühren zu achten. Oft ist es trotz des engeren Spread auch nicht billiger als bei der CFD-Konkurrenz.
Wer die Tipps beherzigt, wird kein zweiter Soros — aber eventuell ein erfolgreicher Devisentrader.

Euro/US-Dollar Enge Spannweite
Für die USA sind die wirtschaftlichen Aussichten deutlich besser als für Europa. Die starken Aktienkurse an der Wall Street belegen, dass viel Geld in die USA fließt. Die Amerikaner machen größere Fortschritte bei der Reduzierung ihrer Schulden als die Europäer. Die US-Notenbank hat anders als die Europäische Zentralbank in Aussicht gestellt, ihre ultralockere Geldpolitik etwas zurückzufahren. Das alles spricht eine deutliche Sprache: Der Dollar ist die stärkere Währung.
Doch trotz dieser eindeutigen Argumente steht der Wechselkurs nicht etwa nahe der Parität oder bei 1,10 Dollar. Vielmehr gibt es für jeden Euro zurzeit 1,33 Dollar. Davon, dass der Dollar den Euro dominiert, kann also keine Rede sein. Viele Anleger stehen weiterhin zum Euro.
In den kommenden Wochen dürfte sich der Wechselkurs kaum ändern. Seit knapp einem Jahr bewegt sich der US-Dollar gegenüber dem Euro in einer Spanne von 1,27 bis 1,37, in den vergangenen sechs Monaten sogar in einer noch engeren Spanne von 1,28 bis 1,34. Mit einem Ausbruch aus diesem Band ist nur dann zu rechnen, wenn es zu extremen Ereignissen kommt. Zum Beispiel, wenn die US-Notenbank verkündet, ihr Anleihe­aufkaufprogramm drastisch zurückzufahren. Oder wenn die Eurozone mit phänomenalen Zahlen überrascht. „Normale“ Überraschungen wie bessere Wirtschaftsdaten aus Deutschland und Frankreich haben den Devisenkurs in den vergangenen Tagen jedenfalls kaum bewegt.
Bis zum Jahresende allerdings erwartet die Mehrzahl der Experten einen etwas stärkeren Dollar. Nicht zuletzt, weil nach der Bundestagswahl in Deutschland mit neuen schlechten Nachrichten aus der Eurozone gerechnet wird. Dann dürften die oben genannten Argumente wieder ein stärkeres Gewicht erhalten.

Euro/Franken Immer noch ein Safe Haven
Seit zwei Jahren liegt die Bandbreite, in der sich der Euro zum Franken bewegt, in einem engen Rahmen zwischen 1,20 und 1,265 Euro. Damals, im August 2011, verkündete die Schweizer Nationalbank (SNB) Maßnahmen gegen die weitere Aufwertung des Franken gegenüber Europas Währung und legte die Untergrenze bei 1,20 Euro/Franken fest. Derzeit steht der Euro zum Franken bei 1,24. Die Chancen, dass die Schweizer Währung wieder an das obere Ende der Spanne läuft, stehen nicht schlecht. Das Ende der Rezession in Euroland dürfte die Einheitswährung stärken. Hinzu kommen Gerüchte über die Einführung negativer Zinsen auf Franken-Guthaben. Das würde die bestehende leichte Zinsdifferenz von 0,5 Prozentpunkten zum Euro erhöhen und könnte Sparer motivieren, Gelder in den Euro umzuschichten.
Für den Export ist der starke Franken Gift. Daher deutete die SNB an, sie könne sich auch 1,25 Euro als Untergrenze vorstellen. Trotzdem kann sich das Alpenland vor fremdem Geld kaum retten. Nach wie vor gilt es als sicherer Hafen. „Die Stärke des Franken ist vor allem die Sorge vor dem Eurozusammenbruch“, sagt Torsten Gellert, Währungsprofi bei FXCM.
Wird aus dem zarten Pflänzchen Rezessionsende ein Aufschwung in Europa, dürfte sich Helvetiens Devise deutlich abschwächen. Niveaus von 1,30 oder sogar 1,40 Euro/Franken sind dann möglich. So weit ist es aber noch nicht. Kurzfristig ist eher ein leichter Anstieg bis 1,265 realistisch. Sollte jedoch wegen einer Konsolidierung der Aktienmärkte der Safe Haven Franken plötzlich wieder gefragt sein, ist das Verlustrisiko für ­Anleger, die auf einen schwächeren Franken setzen, bei 1,20 Euro/Franken limitiert. Das eröffnet bei der Wahl ­eines niedrigen Hebels ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis.

EUR/GBP Pfund schwächt sich weiter ab
Der Amtsantritt des neuen britischen Notenbankchefs Mark Carney im Juli dieses Jahres war mit Spannung erwartet worden. Doch geändert hat der für lockere Geldpolitik bekannte Kanadier erst mal kaum etwas: Die Bank of England hat angekündigt, man werde langfristig an der extrem lockeren Geldpolitik festhalten. Der Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent, und das Volumen des Wertpapierkaufprogramms liegt unverändert bei 375 Milliarden Pfund.
Ein Novum gab es dennoch: Wie die US-Notenbank Fed will auch die Bank of England ihre Zinspolitik ab sofort mit der Entwicklung am Arbeitsmarkt verknüpfen: Die Zinsen bleiben dann mindestens so lange auf dem Niveau von 0,5 Prozent, bis die Arbeitslosenquote auf sieben Prozent fällt. Das wird Prognosen der Zentralbank zufolge erst 2016 der Fall sein. Derzeit liegt sie bei 7,8 Prozent. Die Nachricht hat das Pfund, das ­innerhalb der vergangenen zwölf Monate fast zehn Prozent seines Werts verloren hat, Anfang August knapp drei Prozent aufwerten lassen. Unterstützt wurde die Entwicklung von guten Wirtschaftsdaten: Das Brutto­inlandsprodukt ist im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent gewachsen. Es war der kräftigste Anstieg seit zwei Jahren.
Dass das Pfund gegenüber dem Euro weiter aufwertet, ist jedoch unwahrscheinlich. Zum einen basiert die konjunkturelle Erholung eher auf dem hohen Konsum, der aus den niedrigen Zinsen resultiert, als auf ­einer starken Industrietätigkeit. Zum anderen ist davon auszugehen, dass Carney seinem Ruf gerecht wird und schnell geldpolitische Schritte einleitet, sollte das Pfund zu stark werden. Eine erneute Abwertung ist wahrscheinlich, zumal das Pfund nach Berechnungen der OECD zur Kaufkraftparität leicht überbewertet ist.zeh

EUR/AUD Aussie-Dollar bleibt unter Druck
Wer vor fünf Jahren Urlaub in Australien machte, bekam für ­einen Euro etwas mehr als zwei Australische Dollar (AUD). Wer vor einem Jahr auf dem fünften Kontinent Geld tauschen wollte, bekam lediglich noch 1,20 AUD. Die weltweite Finanzkrise und Probleme in der Eurozone haben den Australischen Dollar innerhalb dieser vier Jahre gegenüber dem Euro um rund ein Drittel aufwerten lassen. Das hat vor allem die Exporte des Landes belastet und wurde zum Problem, als auch China, der größte Importeur australischer Rohstoffe, nicht mehr so viele Grundstoffe nachfragte.
Seit Anfang 2012 hat die australische Notenbank deshalb begonnen, ihren Leitzins schrittweise von 4,75 Prozent auf das aktuelle Rekordtief von 2,75 Prozent zu senken. Der gewünschte Effekt ist eingetreten: Der Australische Dollar wertete ab. Für einen Euro erhält man heute 1,45 Australdollar — ein Viertel mehr als noch im vergangenen Jahr.
Dennoch dürfte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein, denn die Australier haben ein Interesse daran, dass ihre Währung weiter sinkt: Die Staatsfinanzen haben sich verschlechtert. Auch weil das Land vier Jahre mit hohen zweistelligen Milliardendefiziten hinter sich hat. Die Staatsverschuldung hat sich in dieser Zeit nahezu verdoppelt, wenn auch auf ein vergleichsweise geringes Niveau von 27 Prozent. Will das Land keine Sparmaßnahmen ergreifen, bleibt nur der Schritt über höhere Einnahmen, um erneute Defizite zu vermeiden. Ein billiger Aussie-Dollar hilft dabei ungemein, da Exporte auf dem Weltmarkt auf diese Weise günstiger werden. Weil zudem auch die Inflationsrate mit 2,4 Prozent im Griff ist, sind weitere Zinssenkungen wahrscheinlich, sodass die Währung unter Druck bleibt. 

US-Dollar/Yen Zweifel am Reformwillen
Aus den japanischen Oberhauswahlen im Juli ging Ministerpräsident Shinzō Abe als Sieger hervor. Mit der Mehrheit im Ober- und Unterhaus hat er nun die Chance, überfällige Struktur­reformen anzugehen. Es ist jedoch zweifelhaft, ob er seinen Worten auch ­Taten folgen lässt. Im Vordergrund stehen Reformen des Arbeitsmarkts und des Agrarsektors. Doch die Widerstände sind groß: Arbeiter und Angestellte werden Besitzstände wie Kündigungsschutz vehement verteidigen. Änderungen im Agrarsektor werden erschwert, da die Landbevölkerung die Wählerbasis der Regierungspartei ist.
Ob es Abe in Japans Konsens­kultur wagt, ein Programm im Stil von Schröders „Agenda 2010“ durchzuziehen, ist fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass die Notenpresse weiter auf Hochtouren läuft und Konjunkturprogramme aufgelegt werden, was die extreme Verschuldung noch erhöht. Das dürfte den Yen gegenüber dem US-Dollar mittelfristig weiter schwächen. Zumal die US-Zinsen wegen der prosperierenden Wirtschaft und dem sich abzeichnenden Ende der ultra­lockeren Geldpolitik — Stichwort Quantitative Easing — stärker ­anziehen dürften als die Japans.
„120 US-Dollar/Yen halte ich daher auf Sicht von zwölf Monaten für möglich“, sagt Torsten Gellert, deutscher ­Geschäftsführer des Forex-Brokers FXCM.
Derzeit wertet der Yen gegenüber dem Dollar nach dem Kursverfall der vergangenen Monate jedoch auf und steht bei 97,8 Dollar/Yen. Neben einer technischen Reaktion ist dafür die Hoffnung verantwortlich, dass Japans Wirtschaft durch Strukturreformen wieder zu alter Stärke findet und die Deflation besiegt wird. Genährt wird die Zuversicht durch den höchsten Inflationsanstieg seit fünf Jahren von 0,4 Prozent im Juni.
Das Juni-Zwischentief von 93,80 Dollar/Yen könnte in den nächsten Wochen noch mal getestet werden — eine Chance für kurzfristig agierende CFD-Trader. Mittelfristig verspricht das Setzen auf einen schwächeren Yen aber mehr Potenzial. 

Bildquellen: Commerzbank
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