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13.07.2012 08:10

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CHINA BELASTET NICHT

Devisen: Euro legt trotz Italien-Abstufung leicht zu


Der Euro hat am Freitag trotz einer abermaligen Bonitätsabstufung des großen Sorgenkinds Italien leicht zugelegt.

Auch schwache Wachstumszahlen aus China belasteten nicht nachhaltig. Am Morgen kostete ein Euro 1,2205 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als im Tief am Vortag. Ein Dollar war zuletzt 0,8193 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2178 (Mittwoch: 1,2260) Dollar festgesetzt.

 Wenige Stunden bevor Italien neue Staatsanleihen versteigert, senkte mit Moody's eine Ratingagentur abermals den Daumen. Mit Verweis auf die schwache Binnenkonjunktur, fiskalische Risiken und Ansteckungsgefahren aus Griechenland und Spanien reduzierte die Agentur die Bonität um zwei Noten auf "Baa2". Das ist nur zwei Noten über "Ramschniveau", mit dem Ratingagenturen spekulative Anlagen kennzeichnen. Unter den drei großen Agenturen kommt Italien bei Moody's am schlechtesten weg.

FRANKFURT (dpa-AFX

Bildquellen: iStock/SusanneB

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