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06.02.2012 08:33

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DEVISEN/Athener Hängepartie belastet Euro

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   FRANKFURT (Dow Jones)--Die anhaltende Hängepartie um den Schuldenschnitt und das zweite Rettungspaket für Griechenland lastet zum Start in die neue Woche auf dem Euro. Zum Greenback notiert er am Montagmorgen mit 1,3062 Dollar und damit ziemlich genau einen Cent leichter als im späten freitäglichen Währungsgeschäft in New York. Werde in dieser Woche keine Einigung erzielt, dürfte die Pleite Athens zu einer realen Gefahr werden, sagt Kengo Suzuki, Devisenstratege bei Mizuho Securities.

   Am Wochenende goss Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker neues Öl ins Feuer: "Wenn wir feststellen sollten, dass alles schief geht in Griechenland, dann würde es kein neues Programm geben, dann hieße das, dass im März die Pleiteerklärung erfolgt", sagte er dem Spiegel. Allein die Möglichkeit, dass so etwas passieren könne, solle den Griechen "dort Muskeln verleihen, wo sie im Augenblick noch ein paar Lähmungserscheinungen haben", so Juncker. Besonders die geplante Privatisierung von Staatsunternehmen sei deutlich hinter den Verabredungen zurückgeblieben.

   Athens Parteiführer haben sich am Sonntag nicht auf Lohnkürzungen in der Privatwirtschaft und andere Maßnahmen geeinigt, die die Kreditgeber des Landes als Gegenleistung für ein neues Hilfsprogramm von 130 Milliarden Euro verlangen. Nun soll am Montag weiter verhandelt werden. Umstritten ist auch, ob der Staat im Gegenzug für Kapitalhilfen Stimmrechte bei den Geschäftsbanken des Landes erhalten soll. "Eine neue Runde krisenbedingter Euro-Schwäche wird wahrscheinlicher", kommentiert Ulrich Leuchtmann, Chef des Devisen-Researchs der Commerzbank.

   Für neue Impulse dürfte am Mittag die Veröffentlichung des Auftragseingangs der deutschen Industrie im Dezember sorgen. Ökonomen rechnen mit einem Plus von 1,0 Prozent binnen Monatsfrist. Nach dem Einbruch um 4,8 Prozent im November hätten sich die Orders damit also wieder etwas erholt.

   Charttechnisch liegen die nächsten Unterstützungen für den Euro zum Dollar um 1,3026 Dollar, 1,3000 Dollar und 1,2930 Dollar. Widerstände finden sich um 1,3237 Dollar, 1,3246 Dollar und 1,3355 Dollar. Die Feinunze Gold kostet am Montagmorgen 1.732,12 Dollar. Am Freitagnachmittag wurde sie in London mit 1.734,00 Dollar festgestellt, nach 1.759,50 Dollar am Vormittag.

=== Europa New York Europa (Mo., 8.02) (Fr., Späthandel) (Fr., 17.10) EUR/USD 1,3062 1,3163 1,3108 USD/JPY 76,71 76,64 76,60 EUR/JPY 100,21 100,83 100,40 EUR/GBP 0,8282 --- 0,8299 EUR/CHF 1,2057 --- 1,2060 === DJG/jej/kko

   (END) Dow Jones Newswires

   February 06, 2012 02:03 ET (07:03 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 03 AM EST 02-06-12

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