
Auch RBC-Devisenstrategin Sue Trinh sieht die Situation für den Euro nach der Wahl als nicht geklärt an. Dass der Euro seine Höchststände bereits wieder hinter sich gelassen habe, sieht sie als Indiz dafür, dass die Situation in Griechenland die Stimmung noch weiter belasten dürfte. Zumal nach den Aussagen von Pasok-Chef Venizelos, der eine Regierung der nationalen Einheit unter Einbeziehung der linksradikalen Syriza präferiert. Die Syriza lehnt die Sparauflagen der Gläubiger bislang ab, will aber gleichwohl, dass Griechenland in der Eurozone bleibt.
"Diese Nachricht zeigt, dass die Erholungsrally beim Euro kurzlebig sein könnte. Zudem dürfte sich die Aufmerksamkeit schnell wieder Zypern, Spanien und Italien zuwenden". Trinh sieht den Euro bei 1,2520 Dollar unterstützt und bei 1,2750 Dollar an einem Widerstand.
Paresh Upadhyaya von Pioneer Investments schlägt in die gleiche Kerbe. "Die Erwartung jetzt ist, dass es eine Koaltitionsregerung geben wird und dass die Verhandlungen schwierig werden. Damit besteht für den Euro eher ein Risiko nach unten". Der Experte sieht den Euro im kommenden Monat bis auf 1,24 Dollar fallen, belastet von den Problemen in Spanien und der schwachen Konjunktur in Europa.
Aktuell kostet der Euro 1,2685 Dollar nach 1,2640 am Freitag in New York. Im Tageshoch hatte er im asiatisch dominierten Geschäft am Montag schon 1,2748 Dollar erreicht.
Dow Jones Newswires
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| EUR/USD | 1,33 | -0,0009 | -0,07 % |
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| Dollarkurs | 1,3284 | -0,0009 | -0,0677 | |
| Japanischer Yen | 128,6315 | 0,9300 | 0,7283 | |
| Britische Pfund | 0,8584 | 0,0001 | 0,0117 | |
| Schweizer Franken | 1,2345 | 0,0008 | 0,0648 | |
| Hong Kong-Dollar | 10,3044 | -0,0070 | -0,0679 |