30.11.2012 12:05
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro bei 1,30 Dollar - Bundestag stimmt Athen-Hilfen zu

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat sich am Freitag in einem insgesamt ruhigen Umfeld bei der Marke von 1,30 US-Dollar gehalten. Die Zustimmung des Bundestags zu weiteren Hilfsgeldern für Griechenland bewegte die Gemeinschaftswährung nicht nennenswert. Die breite Mehrheit im Parlament war erwartet worden. Gegen Mittag kostete der Euro 1,3005 US-Dollar und damit so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,2994 (Mittwoch: 1,2891) Dollar festgesetzt.

 

    Der Bundestag hat die neuen Milliardenhilfen für Griechenland mit breiter Mehrheit verabschiedet. Für die Ausweitung des Rettungspakets votierten am Freitag in namentlicher Abstimmung 473 Abgeordnete. 100 stimmten mit Nein, 11 enthielten sich. Neben Union und FDP stimmten auch SPD und Grüne mehrheitlich für die Hilfen. Nur die Linke lehnt den Antrag ab.

 

    Fundamentale Impulse blieben im Vormittagshandel weitgehend aus. Bankvolkswirte verwiesen dennoch auf Inflationszahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Demnach ist die Euroraum-Inflation im November mit 2,2 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren gefallen. Die Arbeitslosigkeit im Währungsraum stieg unterdessen auf einen neuen Rekordwert. Vor allem die Lage in Spanien und Griechenland ist schlecht./bgf/jsl

 

Artikel empfehlen?

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,11140,0031
0,28
Japanischer Yen136,57000,1500
0,11
Britische Pfund0,71370,0034
0,48
Schweizer Franken1,0451-0,0008
-0,08
Russischer Rubel62,20740,6847
1,11
Bitcoin231,97000,0200
0,01

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street feiertagsbedingt geschlossen -- Griechisches Verfassungsgericht lässt Referendum zu -- K+S, Facebook im Fokus

Tsipras schwört seine Anhänger auf 'Nein' bei Referendum ein. Knappes Ergebnis bei Hellas-Referendum erwartet. Friedliche Demonstration gegen Sparauflagen für Griechenland. Alter Flughafen Berlin-Schönefeld bleibt länger am Netz. Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Diese Aktien stehen bei Hedgefonds ganz oben

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?